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28.9.2013

"leipzig. 1813. dead men walking"

The Leipzig Jazz Days and the Stadtgeschichtliches Museum Leipzig present a project by the sound experimentalist Thomas Hertel at and in the Monument to the Battle of the Nations.
Commemoration and critical view: Thomas Hertel has put his particular view of Völkerschlacht(denkmal) into sounds, words and scenic images. In "leipzig. 1813. dead men walking" he interweaves satire and tragedy, dance and mime, new music, electronics and jazz, singing and recitation, acoustic and visual effects to create a musical theater of a very unusual kind. For two days there will be the opportunity to participate in a disturbing and enlightening work of art, which will be unique among the contributions of this commemorative year.

The project will be premiered as a double concert in cooperation between the Jazzclub Leipzig and the Stadtgeschichtliches Museum Leipzig as part of the 37th Leipziger Jazztage.
Thomas Hertel (direction, keyboards)
Stefan Kaminsky (production management, speaker)
Karolina Trybala (vocals)
Krystoffer Dreps (trumpet)
Johannes Moritz (saxophones)
Vinzenz Wieg (guitar)
Jörg Wähner (drums)
Rafael Klitzing (Electronics)

Biographien
THOMAS HERTEL
geboren 1951 in Bad Salzungen, Thüringen. Nach dem Abitur im Spezialzweig für Musik Wernigerode. 1969–1973 Studium der Musikwissenschaft in Halle und Meisterschüler für Komposition an der Akademie der Künste  Berlin bei Siegfried Matthus. 1974–1982 Leiter der Schauspielmusik am Staatsschauspiel Dresden, freier Komponist und Leiter der Sektion Junge Komponisten im Komponistenverband Dresden. Auftrags-Opern »Leonce und Lena« und »Till«. Er erhielt Kompositionspreise in Halle und den Hanns-Eisler-Preis des Rundfunks der DDR. Nach seiner kompositorischen Förderung (u.a. durch die beiden Leipziger Musikverlage Peters und Deutscher Verlag für Musik) Arbeits- und Realisierungsverbote von genreübergreifenden Projekten. Nach seiner Ausreise aus künstlerischen und kulturpolitischen Gründen 1985 in die Bundesrepublik widmete er sich vorrangig der Realisation von musikalisch-szenischen Projekten, darunter »Cernunnos für 7 Rohrspieler, Stiere und Live-Elektronik« für die Donaueschinger Musiktage 1993 mit dem Elektronischen Experimentalstudio des Südwestfunks Baden-Baden und die Eröffnungsinstallation für die Internationalen Musikfestwochen Luzern 1996 »aus der erde durch den wind« – eine mobile Freiluftmusik für verschiedene Blas-, Vokal- und Glockenensembles und den Klangtransport von Natur-Ton-Samples und 1999 die Cartoon-Opera »Das Biest des Monsieur Racine« nach Tomi Ungerer im Auftrag der Oper Basel. 1991 Kunstpreis der Stadt München für experimentelles Theater. Lehraufträge an Musikhochschulen und Schauspielschulen u.a. in Hamburg, Bochum, Frankfurt und München. Er realisierte zahlreiche Auftragswerke, Liederabende und Schauspielmusiken an über 35 deutschsprachigen Bühnen. Von 2002 bis 2008 Leiter der Schauspielmusik am Schauspiel Leipzig; dort kreierte er die experimentelle musikalisch-szenische Reihe »mund & knie 1-12«, für die er 2009 mit dem Leipziger Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Nach Lebensstationen in Dresden, Hamburg, München, Frankfurt, Wien und Strassburg seit 2002 in Leipzig mit Ehefrau Isabella Hertel-Niemann und den Kindern Jules-Elias und Sophie-Marie.
STEFAN KAMINSKY
Stefan Kaminsky, geboren 1977 in Berlin, absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« (Berlin) von 1997 bis 2001. Neben dem Studium gastierte er bereits am Maxim-Gorki-Theater, Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn 2001 an das Schauspiel Leipzig, weitere an das Staatsschauspiel Dresden und das Düsseldorfer Schauspielhaus. In »Theater Heute« wurde er sowohl 2005 als auch 2006 als bester Nachwuchsschauspieler des Jahres für seine Rollen in »Endspiel« (S. Beckett) und »Zement« (H. Müller) nominiert. Neben der Arbeit auf der Bühne ist Stefan Kaminsky für Film und Fernsehen tätig und profilierte sich als erfahrener Sprecher für Hörfunk/Synchron/Voice-Over. Er ist zudem regelmäßiger Gastdozent für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig und an der »Theaterakademie Sachsen« in Delitzsch/Leipzig. Stefan Kaminsky ist Gründer und Kopf des Netzwerkes demoMedia.de
KAROLINA TRYBALA 
wurde in Polen geboren und zog als 16-Jährige nach Deutschland. Nach dem Abitur in Düsseldorf studierte sie Germanistik, Slawistik und Philosophie und ist seit 2005 als staatlich geprüfte Dolmetscherin und literarische Übersetzerin tätig. Doch die Liebe zur Musik war stärker: es folgte ein Jazz-Gesangsstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. Dieses ergänzte sie mit Auslandsaufenthalten und Stipendien am Jazz Institut der Musikhochschule Katowice, an der Züricher Hochschule der Künste sowie mit Percussionunterricht und Studienreisen nach Kuba. Neben der europaweiten künstlerischen Tätigkeit bei Jazz- und weltmusikalischen Projekten arbeitet Karolina als Pädagogin sowie Veranstalterin von Konzerten und Musikreihen. Aus ihren kosmopolitischen Lebenserfahrungen schöpfend setzt sie sich dabei aktiv für den Austausch der Künste und Kulturen ein.
KRYSTOFFER DREPS
Krystoffer Dreps, Jahrgang 1982, studierte zunächst Schulmusik und Politikwissenschaften in Berlin, danach lateinamerikanische Musik als DAAD-Stipendiat in Kolumbien, ehe er 2007 an der HMT Leipzig den Diplomstudiengang Jazztrompete begann. Als weitere Abschlüsse folgten 2012 Master Musiktheorie und 2013 ein Master in Komposition. Neben seinen Tätigkeiten als Trompeter und Komponist hat er einen Lehrauftrag für Musiktheorie in Osnabrück und promoviert zum Thema »Kompositionskonzepte im Jazz« an der HfM Würzburg.
JOHANNES MORITZ
Johannes Moritz, 1980 in Leipzig geboren, studierte von 2001 bis 2004 an der HMT Leipzig, von 2004 bis 2006 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien Saxophon, Klarinette, Komposition und Arrangement. Seit 2007 ist Johannes Moritz freischaffend als Jazz- und Theatermusiker (u.a. Deutsches Nationaltheater Weimar, Staatstheater Braunschweig, Luisenburg Festspiele), Arrangeur und Musikpädagoge tätig. Zu seinen künstlerisch-musikalischen Schwerpunkten zählen die Bands LU:V (Stumm- u. Trickfilmvertonungen), Spielvereinigung Sued (Contemporary Jazz Big Band) und Das Blaue Pony (Modern Chamber Jazz), welche die Verwirklichungsfelder für seine Arbeit als Instrumentalsolist, Komponist und Arrangeur sind. Außerdem spielt Johannes Moritz bei der Funkband Schwarzkaffee, für die er auch die Bläsersätze schreibt. 2007 wurde Johannes Moritz mit LU:V von der Stadt Leipzig mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis ausgezeichnet. Johannes Moritz arbeitete und spielte gemeinsam u.a. mit Lee Konitz, Richie Beirach, Bugge Wesseltoft, Nils Wogram, Johannes Enders, Frank Möbus, Nikolai Thärichen, Thomas Zoller, Nils Klein, DJ Illvibe, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Sinfonieorchester Halle und vielen mehr… Konzertreisen führten ihn bisher nach Ägypten, Finnland, Frankreich, Italien, Mexiko, Polen, Österreich, Schweiz, Tschechien und Ungarn, u.a. im Auftrag des Goethe Instituts. Er spielte auf zahlreichen deutschen und europäischen Jazz- und Filmfestivals (u.a. Leipziger Jazztage, Dresdner Jazzfestival, Regensburger Jazzweekend, Jazzfestival Prag, Thüringer Jazzmeile, Kammer-Machen Festival Chemnitz, Euroscene Leipzig, Jazzfestival Jelina Gora). Seit Oktober 2012 hat Johannes Moritz einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne und unterrichtet seit 2006 an der Musikschule »Neue Musik« Leipzig.
VINZENZ WIEG
Der in Leipzig lebende Gitarrist und Komponist Vinzenz Wieg, geboren 1980 in Halle/Saale, kam im Alter von 14 Jahren zur Gitarre.  Seine frühen Projekte umfassten Stilrichtungen wie Blues und Rock, Klezmer, Hip Hop, bis hin zu elektronischer Musik, was schließlich in eine eingehende Beschäftigung mit Jazz mündete. Er studierte Jazzgitarre an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und am Koninklijk Conservatorium Brussel, u.a. bei solch namhaften Musikern wie Werner Neumann, Johannes Enders, Richie Beirach, Diederik Wissels und Kris Defoort. Er ist in den verschiedensten Formationen tätig und kann auf etliche Engagements an deutschsprachigen Theatern zurückblicken (u.a. Schauspiel Leipzig, Opernhaus Halle, Düsseldorfer Schauspielhaus). Er war zu Gast auf mehreren Festivals, u.a. den Leipziger Jazztagen, dem Europafest in Bukarest und dem Jazzinty-Festival in Novo Mesto (Slowenien). Er ist Stipendiat des MENTOSA-Graduiertenförderungsprogramms des Landes Sachsen. Konzerte und Tourneen führten ihn durch Deutschland, die Schweiz, Belgien, Kanada, Ungarn, Rumänien, Serbien, Kroatien und Slowenien. 
JÖRG WÄHNER 
Jörg Wähner (*27.01.1980) ist aufgewachsen in Quedlinburg und bekam sehr früh klassischen Musikunterricht. Ab 2002 studierte er Jazzschlagzeug an der Musikhochschule Leipzig bei Heinrich Köbberling. Von 2005 bis 2006 studiert er in Barcelona bei Jo Krause und Gary Willis, nahm dort auch Privatunterricht bei diversen Jazzmusiker unter anderem auch beim Schlagzeuger Jorge Rossy.
Während dieser Zeit spielt er in verschieden Jazzformationen. Sein eigenes Projekt »Talking to Mr. Wegner« gründete er 2008. Ferner trat er mit Musikern wie Moritz Sembritzki, Werner Neumann und Richie Beirach auf.
Seit 2006 ist Jörg Wähner festes Mitglied in der Band Chapeau Claque, mit der er 2009 den 6. Platz beim Bundesvision Song Contest belegte. 
2007 kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem Berliner Elektronikkünstler Sascha Ring aka. Apparat. Mittlerweile sind drei Studioalben mit ihm entstanden. Konzerte mit der Band Apparat führten ihn mehrmals nach Nord- und Südamerika, Asien und Europa.
RAFAEL KLITZING 
Als Jugendlicher im wiedervereinigten Deutschland entdeckt Rafael Klitzing die amerikanischen Funk- und Hip-Hop-Bands, die ihn magnetisieren. Als DJ lotet er die unbegrenzten Möglichkeiten einer ‚Musik-Import-Szene’ aus, die ihn nach einigen Jahren des Austobens aber alsbald langweilt. Er gründet das Style Confusion Soundsystem, mit dem er bereits 2002 sein erstes Studioalbum vorlegt: »nature blows back« findet gerade deshalb Anklang, weil Klitzing darauf zeigt, wie eine Fusion von elektronischer und handgemachter Musik aussehen kann. Das Album verkauft sich weltweit und die Live-Shows in der hiesigen Drum&Bass-Szene werden zum Geheimtipp. Der 2004 erschienene Nachfolger »inner sinfonies« führt diesen Ansatz fort und mit ausgefeilten Bezügen zur zeitgenössischen Jazz- und Klassikrezeption darüber hinaus. Insgesamt brachte er bisher mehr als 15 Tonträger heraus und hat unzählige weitere im eigenen Studio betreut, gemixt oder produziert.

The concert on facebook https://www.facebook.com/events/185178388316012/

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