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PHILM

Philm vollführt einen Wechsel zwischen Licht und Schatten, Klaustrophobie und gesprengter Weite. Urheber und Kopf des Ganzen ist der Tenorsaxophonist Philipp Gropper, der hiermit sein erstes eigenes Projekt vorlegt.

Groppers markanter Stil, der vielen Hörern durch das Trio Hyperactive Kid vertraut sein dürfte, findet in Philm seine Fortsetzung. Der Sound ist eine Schnittmenge aus vertrauten Jazzidolen und eigenem Vokabular. Dabei ist es ihm gelungen, abseits von akademisch gepflegten Klang und dumpfen oder kreischenden „Free-Jazz-Einerlei“, eine wiedererkennbare Eigenständigkeit zu entwickeln.
Das Quartett ist wach und reaktionsschnell. Für den Hörer ist Komposition von Improvisation nicht immer zu unterscheiden. Die insgesamt sehr verschachtelten und lebendigen Titel, entwickeln herbe Kontextwechsel, gebären Schönes, sind überraschend und innovativ.
Philipp Gropper (Saxophon), Håvard Wiik (Piano), Andreas Lang (Bass), Oliver Steidle (Schlagzeug).
Website von PHILM
2. Mai 2013 | 20:30 | Liveclub Telegraph | Eintritt: 12€/8€
(5€ für Mitglieder des Jazzclub Leipzig e.V.)

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