MusikZeit 27. - 28. Oktober

Wir zeigen Frank Möbus –

einen der innovativsten Gitarristen der europäischen Jazz-Szene - in unterschiedlichen Spielkonstellationen.

Donnerstag, 27. Oktober 21.00 // Liveclub Telegraph

AZUL 

Frank Möbus (git) Carlos Bica (b) Jim Black (dr)

Eintritt: 18/12/10 EUR

 

Freitag, 28. Oktober  21.00 // Liveclub Telegraph- Doppelkonzert

1. Der Rote Bereich

Frank Möbus (git), Christian Weidner (sax), Oliver Steidle (dr)

2. KUU

Frank Möbus (git), Kalle Kalima (git), Yelena Kuljic (voc), Christian Lillinger (dr)

Eintritt: 15/10/8 EUR

Vorbestellung unter: info[at]jazzclub-leipzig.de

Der mehrfach ausgezeichnete Gitarrist Frank Möbus ( Kulturstipendium der Stadt Nürnberg 2001, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, 1. Neuer Deutscher Jazzpreis 2006) zählt zu den wichtigsten Vertretern der europäischen Jazzszene.

Mit der MusikZeit 2011 stellen wir den Musiker vor. In unterschiedlichen Spielkonstellationen wird sich an zwei Abenden ein facettenreicher Eindruck seines Schaffens ergeben.

Frank Möbus, Jahrgang 1966, studierte Gitarre und Komposition am Berklee College of Music in Boston, Massachusetts (USA). Er ist Leader der Gruppe "Der Rote Bereich", die bisher sieben Alben veröffentlichte und auf zahlreichen Festivals in Europa und den USA zu erleben war.

Frank Möbus ist Professor für Jazz-Gitarre und Leiter des Instituts für Neue Musik an der Hochschule für Musik Franz-Liszt Weimar.

Der in Berlin lebende portugiesische Musiker Carlos Bica ist nicht nur ein treibendes Element der Berliner Jazzszene, sondern auch einer der innovativsten und kreativsten Musiker der europäischen Klangkunst. Neben zahlreichen von ihm initiierten musikalischen Projekten und seiner Tätigkeit als Komponist für verschiedene Film, Theater und Tanz Produktionen, ist das von ihm in den 90er Jahren gegründet  Trio Azul das Markenzeichnen des Komponisten und Kontrabass-spielers geworden.

In Gemeinschaft mit dem eigenwilligen Gitarrengenie Frank Möbus, der mit seiner Band „Der Rote Bereich“ selbst Akzente im hauptstädtischen Jazz-Boom setzt und dem New Yorker Schlagzeuger Jim Black, der seit Jahren einer der kreativsten und meistbeschäftigten Schlagzeuger der Downtown-Szene, beschreibt Bica mehr als nur ein vages Triangel Lissabon-Berlin-New York. 

Azul steht für eine erfrischende Mixtur aus Jazzbeat, Rocktouch und mediterraner Melodik und für eine Relaxtheit, die wiederholt mit den Klanglandschaften von Radiohead oder Tortoise verglichen wurde. "Möbus, Bica und Black trauen sich, Raum zu lassen - eine der auffälligsten Stärken des Dreiers", schreibt Jazzthetik. "Südländische Leichtigkeit, hochenergetische Dichte, humorige Verspieltheit, dramatische Schwere - all das fügt sich zu einer anregenden Palette an Blautönen."

Das "Azul" Debütalbum (Universal/Emarcy) mit Frank Möbus,  Jim Black und den Gästen Ray Anderson (Posaune) und Maria João (Gesang) erhielt die Auszeichnung "Jazzalbum des Jahres" in 1996 in Portugal. Drei Jahre später nahm das Trio Azul das Nachfolge-Album "Twist" auf, das nicht minder erfolgreich war. Die Presse jubelte: "Ein Meisterwerk" (Jazz Podium). "Eine der aufregendsten Bands, die weit über Stadt und Land hinausstrahlende Antriebskraft der multikulturellen Szene Berlins." (Zitty/Berlin). 

 

Der Rote Bereich gilt mit seiner eigenwilligen Musik, dem anarchistischen Humor, intelligenten Arrangements und originellen Sounds als eine der aufregendsten Bands des neuen deutschen Jazz. Die Presse feiert den Roten Bereich als «wichtigste Vertreter des deutschen Avantgarde-Jazz».

Ansonsten arbeitet Frank Möbus weltweit mit unzähligen renommierten Formationen zwischen Modern Jazz und Neuer Musik. Sein zentrales musikalisches Anliegen - so glaubt der verstehende Hörer zu erkennen - ist sowohl die kompositorische als auch die spielerische Verschmelzung dieser stilistischen Ebenen unter systematischer aber auch spontaner Kultivierung tatsächlicher Eigenheit.

 

KUU

Nina minus Nina gleich Simone plus Hagen? 20 Jahre nach dem Mauerfall treffen sich vier renomierte Jazzmusiker aus allen Himmelsrichtungen in Berlin. Alle teilen eine offene Haltung, die es erlaubt, Jazz mit Elementen von Rock, Punk, Neuer - und elektronischer Musik zu verbinden. Die Texte sind auf serbisch, englisch und deutsch. 

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