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Jazzclub-Konzert

Carl Christian Wittig’s Songs of Silver Gray

© Lukas Diller
Rosental

Die Doppeldeutigkeit der Farbe Grau in Bezug auf die Betrachtung des Waldes thematisiert in fünf neuen Kompositionen.
Spaziergang und Konzert auch ab 16:00 Uhr.

Nachholtermin aus der MusikZeit 2021 »Jazz & Natur«. Bei gutem Wetter im Rosental. Eine Schlechtwettervariante im Innenraum ist ebenfalls geplant.

Inspiriert von »Der graue Baum« des niederländischen Malers Piet Mondrian komponierte der Leipziger Kontrabassist eigens für den thematischen Schwerpunkt der MusikZeit fünf Stücke für eine neue Bandbesetzung. Songs of Silver Gray thematisiert die Doppeldeutigkeit der Farbe Grau in Bezug auf die Betrachtungdes Waldes. Das Sprießen der Weidenkätzchen im Frühling erzählt von andauernder Wiederkehr, der Hoffnung auf Fortbestand. Diese Zuversicht findet sich in den kunstliedhaften Anklängen von Wittigs Stücken wieder. Die sterbenden Bäume, deren Grün sich in knorrigen  Ästen und Grau verliert, sind eine andere gegenwärtige Perspektive auf den Wald, dessen üppigem Wachsen längst vielerlei Bedrohungen gegenüberstehen. Wittig hat sich auch mit Szenarien des Waldsterbens auseinandergesetzt und versteht es, den apokalyptischen Schauer, der ihn bei seinen Überlegungen ergriff, mittels seiner Kompositionen nachfühlbar zu machen. Thematisch passend findet dieses Konzert im Freien unter Bäumen und mit freundlicher Unterstützung durch das Naturkundemuseum Leipzig statt. Zusammen mit Wildnispädagogin Elisa Buchterkirchen von der Vier Fährten Wildnisschule spazieren wir vom verabredeten Treffpunkt aus zum Ort des musikalischen Geschehens und erfahren auf dem Weg mehr über den gegenwärtigen Zustand des Waldes und mögliche Zukunftsszenarien.

Spaziergang und Konzert auch ab 16:00 Uhr.

Treffpunkt: 51.348197, 12.366296 (Teich im Eingangsbereich des Rosentals an der Emil-Fuchs-Straße).

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir unter Angabe der gewünschten Uhrzeit um vorherige Anmeldung über tickets@jazzclub-leipzig.de

Eintritt frei, Spenden erbeten.

  • Text: Jazzclub Leipzig e.V.

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