TELESKOPradius #2: LudoWic + Inka Perl

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»Space Is The Place«, wissen wir seit Sun Ras gleichnamigen Album aus dem Jahr 1973. Der niederländische Komponist Matheus Lodewijk aka LudoWic scheint das Mantra des Afrofuturismus-Pioniers verinnerlicht zu haben – katapultiert einen seine Musik doch im wahrsten Sinne des Wortes in jene Sphären, in denen die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft gesetzt sind.
Erst kürzlich erschien sein aktuelles Album »Horizontal Fall«, das einmal mehr ein feingliedrig arrangiertes Konglomerat aus cineastisch anmutenden Ambient-Klanglandschaften bildet. Maßgeblichen Anteil an seiner einzigartigen Soundästhetik hat dabei das Trautonium: Ein Vintage-Synthesizer, der 1929 von Friedrich Trautwein in Berlin entwickelt und in den Folgejahren in Zusammenarbeit mit Oskar Sala weiterentwickelt wurde.
Bleibt die visuelle Ebene beim reinen Hören von Lodewijks Stücken zunächst abstrakt, wird sie im Rahmen der TELESKOPradius-Reihe im UT Connewitz konkret: Denn mit ihm auf der Bühne stehen wird die Leipziger Künstlerin Inka Perl, die aus der Querverbindung von Fotogrammen, Assemblagen, Bewegtbildern und Installationen ein im wahrsten Sinne des Wortes traumhaftes Bühnenbild kreieren wird.