Pino Palladino & Blake Mills #1

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Traumhafter Art-Pop von zwei legendären Groove-Virtuosen, die mit neuem Album auf Tour sind. Einziges Deutschlandkonzert!
Das Schicksal der Hintergründigkeit trifft viele in der Musik. Bestimmte Instrumente oder Positionen im Geschäft prädestinieren dazu, allen voran der Bass oder das Produzentendasein. Ist es aber nicht gerade der Hintergrund, vor dem große Kunst überhaupt erst ihre prägenden Konturen erfährt?
Dass Pino Palladino am Bass und Blake Mills als Produzent bei den Größten der Großen – von David Gilmour über Ryūichi Sakamoto bis hin zu Bob Dylan – mitgewirkt und diese wesentlich beeinflusst haben, spricht für sich. Gleichwohl spannender ist jedoch das Projekt, in dem beide neben- und miteinander die Hauptrolle spielen.
Mit ihrem 2021 erschienenen Debütalbum »Notes Without Attachement« haben sie es vom Hinter- in den Vordergrund der Jazzszene geschafft. Die Klang- und Geräuschkompositionen des Duos erinnern dabei an Rhythmusüberlagerungen von Fela Kuti, werden belebt durch die melodiöse Virtuosität Palladinos und abgerundet von den Synth- und Gitarren-Overdups von Blake Mills. Gelassene Beats treffen hier auf ein feines Gespür für die Schnittstelle Komposition und Improvisation.
Auf ihrem neuen Album »That Wasn‘t A Dream« begeistert ihr Zusammenspiel erneut. Mills experimentiert darauf mit seiner bundlosen E-Gitarre und Störgeräuschen, die nicht stören, sondern faszinierende Klangkonturen kreieren. Für die klangliche Kompaktheit sorgt Palladino mit mörderisch groovenden Basslinien, die unweigerlich den Nacken ins rhythmische Nicken versetzen – und schlussendlich den Traum in die Wirklichkeit transformieren.