Freitag, 31.01.2020
20:30 Uhr
Theaterhaus Schille
Jazzclub Live: HMT Bigband

Jazzclub Live: HMT Bigband

Die Bigband der Musikhochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig wird seit 2001 vom Baritonsaxofonisten, Komponisten und Arrangeur Rolf von Nordenskjöld geleitet. Mit Leipziger Studierenden der Bereiche Jazz/Popularmusik und Schulmusik spannt er einen Bogen von traditionellem zu aktuellem Bigband-Jazz, mit eigenen Kompositionen sowie neuarrangierten Bigband-Klassikern.


 

VVK 12/8€ zzgl. Geb. bei Culton, AK 14/10€

Dienstag, 04.02.2020
20:00 Uhr
HMT, Dittrichring 21, -1.06 (Studio)
HMT Stage Night

HMT Stage Night

mit Frame • Lukas Diller (sax), Volker Heuken (vib), Lorenz Heigenhuber (kb), Max Stadtfeld (dr) • Konzert und Session in Kooperation von Jazzclub Leipzig und HMT Leipzig • Eintritt frei, Spenden erbeten

Dienstag, 11.02.2020
20:00 Uhr
HMT, Dittrichring 21, -1.06 (Studio)
HMT Stage Night

HMT Stage Night

mit der Marco Hornauf Band •Judith Kellner (sax), Johannes Wasikowski (p), Marco Hornauf (g), Paula Wünsch (kb), Ada Scholl (dr) • Konzert und Session in Kooperation von Jazzclub Leipzig und HMT Leipzig • Eintritt frei, Spenden erbeten

Mittwoch, 26.02.2020
20:30 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
RADAR

RADAR

Rückblick: Es ist 2011 und erstes Laub liegt auf einer Wiese am Teich. Im Hintergrund vermengen sich die Grautöne sperriger Plattenbauten mit dem lichteren Grau des Himmels. Vier junge Männer in Lederjacken richten ihre Blicke fokussiert in die Kamera – hinter ihnen im Wasser dümpeln verträumt die Stockenten. Evgeny Ring, Sascha Stiehler, Philipp Rohmer und Dominique „Gaga“ Ehlert – kennengelernt haben sie einander in Leipzig – haben gerade als Evgeny Ring Quartet ihr Debütalbum Ya Tashus’ veröffentlicht. Erschienen ist es in der angesehenen Nachwuchsreihe Jazz Thing Next Generation bei Doublemoon Records. Mit „Blick zurück“ einer Komposition des 2016 für eine Russland-Tour zum Quartett hinzugestoßenen Gitarristen Bertram Burkert eröffnet nun – versonnen, aber nicht nostalgisch – das für den 20.02.2020 angekündigte Album RADAR (Egolaut Records). Unter diesem Namen ist die Band, die sich inzwischen als Kollektiv gleichberechtigter Partner versteht, nun auch unterwegs. Erwarten lässt das neue Album eine erstaunliche kompositorische Spannweite: Rings Verbindung zur Kunstmusik des 20. Jahrhunderts findet beispielsweise ebenso ihren Raum wie Burkerts Progrock-Elemente. Die Verschiedenheit der Stücke wird zusammengehalten von der gemeinsam gewachsenen Klangästhetik der Beteiligten. Der Blick nach vorn darf zuversichtlich gewagt werden!

 



Evgeny Ring (sax), Bertram Burkert (g), Sascha Stiehler (p), Philipp Rohmer (b), Dominique Ehlert (dr)

 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton Ticket, AK 14/10 €

Donnerstag, 27.02.2020
20:30 Uhr
Schaubühne Lindenfels, Grüner Salon
Zwitschermaschine

Zwitschermaschine

Vier falsche Vögel sitzen – selbst Bleistift und schwarze Tinte vor rosa-violettem Aquarell – auf einem zweifach gebogenen Ast. Dieser ist zugleich die Kurbel, die den weit aufgerissenen Vogelschnäbeln mechanisch kratzigen Gesang entlocken könnte. Gesetzt den Fall die Zweidimensionalität von Paul Klees »Die Zwitschermaschine« löse sich auf und schüfe Platz für die Kurbler*in. Was auf dem 1922 entstandenen Gemälde – häufig als Klangsymbol der Moderne interpretiert – nicht funktionieren kann, löst die Zwitschermaschine des Altsaxofonisten Mark Weschenfelder klanggewaltig ein. Das Ensemble vereinigt vier von einer Rhythmusgruppe angekurbelte Bläser. Auf unorthodoxe Art und Weise wird der Bandsound von zwei Flöten bestimmt, die neben, mit oder vor Saxofon, Posaune, Gitarre und Bass flirrend, glitzernd, zwitschernd aufziehen. Weschenfelders Kompositionen kommen kompakt, farbenreich, rasant und ohne simple Startrampen für improvisatorische Selbstdarstellungen daher. Das Debütalbum der Band, »System for Us«, ist 2019 bei WhyPlayJazz erschienen und bündelt sieben Individualisten in einem dichten, gemeinsamen Klang aus dem derweilen kleine Soli lichtblitzartig auffahren. Wohltuend kraftvolle, ungeschwätzige Musik.



 

Mark Weschenfelder (as, cl, comp), Paul Berberich (fl, as), Vincent Bababoutilabo (fl, afl), Adrian Kleinlosen (pos), Joachim Wespel (g), Andris Meinig (kb), Florian Lauer (dr)

Samstag, 14.03.2020
19:30 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
Wolfram Knauer »Play yourself, man!« & Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber"

Wolfram Knauer »Play yourself, man!« & Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber"

Wolfram Knauer »Play yourself, man!« I
Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber";"In der Improvisation Persönlichkeit ausbilden und zeigen – das könnte das Motto für die Entwicklung des Jazz in Deutschland sein. Wolfram Knauer zeichnet diesen Weg von den Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg bis heute nach. Er taucht ein in das Berlin der 1920er, zeigt die Zurückdrängung von Swing und Jazz durch den Nationalsozialismus ebenso wie den Aufbruch im Nachkriegs-Frankfurt und den musikalischen Austausch mit den GIs, er beleuchtet die Szene in der DDR und illustriert die Umtriebigkeit der heutigen Jazz-Community. Knauers Buch basiert auf jahrzehntelanger Recherche und Leidenschaft – und es ist eine zum Standardwerk taugende Bestandsaufnahme des wohl vielfältigsten aller musikalischen Genres. 



 

Musikalisch gerahmt wird die Lesung von einem äußerst ungewöhnlichen Trio: Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber. Das Nischeninstrument Vibraphon steht hier im Mittelpunkt. Mal als Melodie-, mal als Harmonieinstrument aber immer als Dreh und Angelpunkt dieses Leipziger Trios. Die Band erforscht zum einen mehr oder weniger bekannte Songs aus Jazz und Pop, zum anderen widmet es sich den Kompositionen von Volker Heuken, die eindeutig aus der Sprache des Jazz kommen, aber auch Ausflüchte unternehmen in konzipierte Improvisationen, Neue Musik oder konzeptionelle Komposition. Das Trio wurde im Herbst 2019 mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis ausgezeichnet.



 

Volker Heuken (vib), Maximilian Stadtfeld (dr), Lorenz Heigenhuber (kb) 



 

VVK 8/12 € zzgl. Gebühr bei Culton Ticket, AK 14/10 €

Montag, 23.03.2020
20:30 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Root 70

Root 70

Nils Wograms seit 20 Jahren bestehende working Band Root 70 bringt mit ihm an der Posaune, Hayden Chisholm am Altsaxophon, Matt Penman am Bass und Jochen Rückert am Schlagzeug vier Musiker zusammen, die alle bereits in jungen Jahren als neue Stimme auf ihren Instrumenten galten und seither mit viel Erfolg ihre eigenen Bands leiten. Ursprünglich aus Neuseeland und Deutschland, leben die Vier mittlerweile in unterschiedlichen Teilen der Welt (Zürich, New York, Köln, Belgrad) und kommen regelmässig zusammen um gemeinsam ausgehend vom Jazz als Grundlage über den Tellerrand hinauszuschauen und Einflüsse aus Volksmusik und aktuellen Musikströmungen zu verarbeiten. In den acht veröffentlichten Alben gelingt es Root 70 sich immer wieder sich neu zu erfinden ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band so einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt, die ein rhythmisches Feuerwerk, eine Lebendigkeit und Vielfalt mit sich bringt, wie nur selten zu hören ist.



 

Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rückert (dr) 



 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 20/16 €

Mittwoch, 25.03.2020
20:00 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
Kleine Helden #6 Wolfgang Schmid

Kleine Helden #6 Wolfgang Schmid

Von wegen „Kleine Helden“! Der 1948 in Stuttgart geborene Bassist rangiert schon eher in der Kategorie „Legende“. 
Wilde Soulmusik machte Schmid als Sänger und Gitarrist in unterschiedlichen Bands. Dann wurde der E-Bass sein Hauptinstrument. Er arbeitete als Tontechniker und stieg 1972 bei Passport, der Band des Saxofonisten Klaus Doldinger, ein. Ganz unterschiedliche Gruppen gab es im Lauf der Jahre, oft Trios mit E-Gitarre, Schlagzeug und Wolfgang Schmids unumstößlichen Bassfundament, etwa PARADOX mit Gitarrist Bill Bickford und Schlagzeuglegende Billy Cobham oder das Trio mit Cobham und Gitarrist Peter Wölpl. 1987 gründete Wolfgang seine Band KICK. Diese existiert in unterschiedlichen Besetzungen bis heute. Darüberhinaus war er in der Fernsehsendung »Super Drumming« Musical Director. Wer gerade 1:25 Minuten übrig hat könnte durchaus mal einen Blick in die von Pete York moderierte Sendung werfen. Einfach mal bei YouTube „awesome bass solo“ und Wolfgang Schmid suchen. „Ned schlecht“ würde man dazu wohl in Schwaben sagen. 



 

Wolfgang Schmid (b), Werner Neumann (g) 



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 26.03.2020
20:30 Uhr
UT Connewitz
Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Ausgehend von der Idee, die Klangsprache von Ambient, Minimal Music und Avant-pop in ein orchestrales Format zu übertragen, gründete der Leipziger Pianist, Komponist und Sound Designer Philipp Rumsch 2015 ein Ensemble unter eigenem Namen. Die zwölfköpfige Besetzung besteht aus Musiker*innen aus Leipzig, Berlin, Dresden und Weimar - alle selbst in unterschiedlichsten Kontexten arbeitend.

Nach dem 2018 erschienenen Album reflections widmet sich Philipp Rumsch auf seinem dritten Denovali-Release µ: of anxiety x discernment programmatisch dem Thema Angst. Basierend auf Recherchen, Beobachtungen und selbstgeführten Interviews entwirft er ein multiperspektivisches Bild dieses Gefühlskomplexes. Dabei wird die individuelle Erfahrung aufgelöst und stattdessen der Versuch unternommen, sich eine kollektive Wahrnehmung dieses Phänomens zu erschließen.

 

VVK 14/10 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 16/12 €

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