JAZzCLUB LEIPZIG LEIPZIGER JAZzTAGE

SOPHE »Mine, not mine«

SOPHE
SOPHE
Stadtbad (Foyer)

Die Berliner Musikerin Sophia Bicking begibt sich unter ihrem künstlerischen Alter Ego SOPHE auf die musikalische Suche nach den Brücken zwischen ihrer eigenen
ostdeutschen Herkunft und der Gegenwart.

Mit ihrem Solo- und vor allem Herzensprojekt SOPHE verleiht die Berliner Sängerin Sophia Bicking ihrer Kreativität in ihrer bisher persönlichsten Form Ausdruck. Von zurückhaltenden Songwriting-Passagen über jazzige Modulationen bis hin zu funkigen Rhythmen zieht sie dabei alle Register ihres musikalischen Könnens. Im Zentrum bewegt sich dabei stets die klare, warme Stimme der Sängerin, die genau das richtige Instrument zu sein scheint, um das breit gefächerte emotionale Spektrum ihrer Geschichten zu transportieren.

Als Reaktion auf den diesjährigen Open Call der Leipziger Jazztage »Talking ’bout my generation« widmet sich Sophia Bicking mit SOPHE thematisch vor allem dem Einfluss ihrer ostdeutschen Herkunft. Dafür zieht sie aktiv eine Verbindung zur eigenen Familiengeschichte und reflektiert ihre Rolle als Musikerin, als Tochter und als Enkelin – und zwar von Eltern und Großeltern, die zu DDR-Zeiten ebenfalls erfolgreiche Musiker*innen waren. In einem größeren Zusammenhang stellt sie dabei auch die Frage, wie sich Generations- und Sozialisationsunterschiede äußern und inwieweit das selbst heute noch eine ganze Generation junger Menschen beeinflusst.

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With her solo and above all heart project SOPHE, Berlin-based singer Sophia Bicking gives expression to her creativity in its most personal form so far. From restrained songwriting passages to jazzy modulations and funky rhythms, she pulls out all the stops of her musical skills. The singer’s clear, warm voice is always at the center, and seems to be just the right instrument to convey the broad emotional spectrum of her stories.

As a reaction to this year’s Open Call of the Leipziger Jazztage “Talking ’bout my generation” Sophia Bicking dedicates herself with SOPHE thematically above all to the influence of her East German origin. To this end, she actively draws a connection to her own family history and reflects on her role as a musician, as a daughter and as a granddaughter – of parents and grandparents who were also successful musicians in GDR times. In a larger context, she also poses the question of how generational and socialization differences manifest themselves and to what extent this still influences an entire generation of young people today.

  • Text: Michaela Brosi

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