A-MINOR FESTIVAL FÜR JAZZ UND IMPROVISIERTE MUSIK (Tag 1)

Preise
Nach der überaus geglückten Festivalpremiere im vergangenen Jahr geht das A-Minor Festival in eine zweite Runde. Das Tongeschlecht im Namen steht keineswegs für triste Stimmung, denn in Hallescher Mundart ist die Aussprache »Ey meine:r!« genauso eine freundliche Ansprache.
Das heißt also: Sechs Tage gemeinschaftlicher Jazzgenuß und freundschaftliche Laune an der Saale. Man darf etwa gespannt sein auf das Mia Dyberg Trio, das Halle Large Ensemble und TAU, um nur einige der Acts zu nennen. Darüber hinaus wird auch ein diverses Programm an weiteren Veranstaltungen angeboten: ein Film über die Jazzlegende Sun Ra, mehrere Workshops mit den Musiker:innen, ein Gesprächsabend über Klassismus im Jazz und einer über die Zukunft der Kulturlandschaft in Sachsen-Anhalt nach der Landtagswahl.
Ein Wesensmerkmal des Jazz ist laut Festivalankündigung: »die Offenheit für Einflüsse von Außen, die nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung betrachtet werden und die dazu beitragen, die musikalische Vielfalt und den Raum der Möglichkeiten zu vergrößern«. Das gilt es besonders in dieser Gegenwart zu unterschreiben, beispielsweise mit einem Besuch des Festivals.
