Norma Winstone & Kit Downes

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Jazzikone Norma Winstone und Ausnahme-Pianist Kit Downes zeigen, wie inspirierend 45 Jahre Altersunterschied klingen können: Mit Neugier, Mut zu Intimität und großer musikalischer Offenheit erschaffen sie einen berührenden Dialog zwischen den Generationen.
Ihre Singstimme und avantgardistische, wortlose Improvisation machten Norma Winstone erst berühmt, und später zu einer Grande Dame des europäischen Jazz. Schon Anfang der Sechziger zog sie in East London um die Häuser, wo sie auf den Bühnen von Pubs und kleineren Spielstätten sang. In den späten Siebzigern gründete sie dann mit John Taylor und Kenny Wheeler das innovative Trio Azimuth (nicht zu verwechseln mit der brasilianischen Jazzband Azymuth). Selbst da war Kit Downes, der Pianist an ihrer Seite, noch nicht geboren.
Norma Winstone und Kit Downes trennen 45 Jahre. Doch sie verbindet umso mehr: eine neugierige Haltung, Mut zu Intimität und Zwischentönen, gleichzeitig Lust auf Abenteuer. Downes mit seinem fragmentarischen Klavierspiel, Winstone im Gesang und in ihrer Lyrik. Für das gemeinsame Album »Outpost of Dreams« schrieb sie die Texte: Es versammelt sowohl Kompositionen von Downes als auch Werke anderer großer Musiker:innen wie Carla Bley und John Taylor. Winstone füllt sie mit neuem Leben. Ein Dialog über mehrere Künstlergenerationen.
»Suddenly we see a future / Slowly rising like a fountain«, singt Norma Winstone auf dem Eröffnungstrack »El«. Oder wie Downes vor einigen Jahren über sie sagte: »Ich kann es kaum erwarten, in naher Zukunft wieder zusammen mit ihr von musikalischen Klippen zu springen.« Da ist so viel Geschichte, aber noch mehr Vorfreude auf das, was bevorsteht.
im Anschluss: Bill Frisell Trio


