Jazzkalender Dez 18/Jan 19

LET’S TALK ABOUT

„Dem Jazz liegt eine sehr vorwärtsgewandte Einstellung zugrunde.“, sagte RZA vom Wu-Tang Clan im Interview für den Musikexpress vom Februar 2018. Dass das auch für den Musikjournalismus gilt, muss zehn Monate später bezweifelt werden, Intro, Spex und Groove haben unterdessen die Lichter ausgeschaltet.

Zumindest die Groove soll es 2019 noch in digitaler Form geben – und das Jazz Podium wird ja immerhin doch fortgeführt, von neuen Leuten an neuem Ort. Wir sind gespannt und vertrauen in Zeiten von pauschaler Medienkritik an allen Ecken und Enden weiter auf unabhängigen Journalismus. Und wir sind auch gespannt auf kommende Konzerte und vertrauen auf die unabhängige Kunst. Dass diese genau wie der Journalismus engagiert sein darf, zum Mitdenken und Mitfühlen anregend, zum (sich selbst) Überdenken und zum Handeln animierend, daran möchten wir jetzt erinnern, wenn viele Menschen wieder Glühwein injizierte Besinnungslosigkeit mit Besinnlichkeit verwechseln.

Abonnieren Sie die Jazz thing oder den Kreuzer, kaufen Sie die 2018er Alben von Moment’s Concept, Eva Klesse, Johannes Bigge, Jan Roth und Philipp Rumsch – und vergessen Sie nicht die Worte der Brigade Futur III: „Wir fügen Futur 2 einen kategorischen Handlungsimperativ hinzu, da ein Ereignis in der Zukunft nur geschehen sein wird, wenn die Voraussetzungen dafür zuerst in der Zukunft geschaffen worden sind.“ 
Die Zukunft beginnt in einer Sekunde!

Eure Jazzkalender-Redaktion
Die janze, schöne Doppelausjabe det nagelneuen Jazzkalenders ›››

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