Leipziger Jazztage

Die internationalen Leipziger Jazztage sind eines der ältesten und renommiertesten Jazzfestivals in Deutschland, das 2016 mit der 40. Ausgabe großes Jubiläum feierte. Immer im Herbst präsentiert der Jazzclub Leipzig an 10 Tagen weit über 100 Musiker und Musikerinnen. Große Namen und Pioniere des Jazz, aber auch innovative Newcomer spielen dann im ehrwürdigen Opern- und Schauspielhaus, in der historischen Kongresshalle und in Kirchen, aber auch in zahlreichen Szeneclubs und im ältesten Kinosaal der Stadt. Mit selbst initiierten Projekten, Auftragskompositionen und vor allem einem thematischen Rahmen versucht das Festival den Zeitgeist des Jazz abzubilden: »Zwischen Mahler und Miles«, »Sound of Heimat«, »Cinematic Jazz« oder »Schöne Künste« hieß es in den vergangenen Jahren. Auch die enge Verbindung zur polnischen Jazzszene unterscheidet die Leipziger Jazztage von vielen anderen Festivals. Mit dem traditionellen »Jazz für Kinder« im großen Opernsaal bietet das Festival zudem einen kulturellen Höhepunkt für die ganze Familie.

Bisher auf den Jazztage-Bühnen zu Gast › Andromeda Mega Express Orchestra, The Bad Plus, Carla Bley, Till Brönner, Peter Brötzmann, Stanley Clarke, Avishai Cohen, Bill Frisell, Steve Coleman, Mark Guiliana, Hidden Orchestra, Sophie Hunger, Joachim Kühn, Rolf Kühn, Nguyên Lê, Albert Mangelsdorff, Brad Mehldau, Marcus Miller, Nils Peter Molvaer, Mouse on Mars, Panzerballett, Michel Petrucciani, Joshua Redman, Marc Ribot, Antonio Sanchez, Heinz Sauer, John Scofield, Wayne Shorter, Supersilent, Steve Swallow, Eric Truffaz, Wadada Leo Smith, Nils Wogram, Michael Wollny, Zentralquartett u.a.

MusikZeit

Musik-Zeit

Die MusikZeit als kleine Schwester der Leipziger Jazztage widmet sich seit 1991 einerseits KünstlerInnen, die durch einen eigenen innovativen Ausdruck neue jazzmusikalische Entwicklungen provoziert oder weitergeführt haben, andererseits blickt sie auf Kulturräume und deren individuelle musikalische Entwicklungen. Dabei bezieht die MusikZeit ausdrücklich auch jazzexterne Strömungen ein. Bisher wurden u.a. die Jazzszenen der Schweiz und Skandinaviens, das Schaffen von Frank Möbus und Johannes Enders sowie das Label Denovali in MusikZeit-Konzerten beleuchtet.

Bisher zu Gast beim MusikZeit-Festival › Eivind Aarset, Poppy Ackroyd, Jan Bang, Rainer Böhm, Manfred Bründl, Uschi Brüning, [em], Johannes Enders, Lychee Lassi, Piano Interrupted, Wallace Roney, Der Rote Bereich, Alexander von Schlippenbach, Günter ‚Baby‘ Sommer, Erika Stucky, Aki Takase u.a.

Jazzclub Live

Jazz im Telegraph

In Clubatmosphäre präsentiert der Jazzclub Leipzig seit 2010 jährlich über 90 Konzerte, die zum vielfältigen musikalischen Angebot der Stadt beitragen: Jazzclub Live bietet einerseits der lebendigen Jazzszene Leipzigs eine Heimspielstätte und schafft anderseits einen Ort, um internationale Künstlerinnen und Künstler ganz-jährig in die Stadt zu locken. Ob junge Bands der Hochschule für Musik und Theater zur Stage Night spielen oder große Namen den kleinen Club beehren (The Bad Plus, Chris Cheek, Zentralquartett…) – die Mitglieder des Jazzclubs ermöglichen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit tolle Konzerte. 

Bisher zu Gast im Jazzclub Live › The Bad Plus, Chris Cheek, The Claudia Quintet, Aaron Goldberg, Larry Grenadier, Eric Harland, Pablo Held, Julia Hülsmann, Arne Jansen, Killerfuchs, Eva Klesse, Klima Kalima, Shai Maestro, Wolfgang Muthspiel, Werner Neumann, Evgeny Ring, Reuben Rogers, Jorge Rossy, Rusconi, Trio Schmetterling, Friedhelm Schönfeld, Snarky Puppy, Spielvereinigung Sued, Tingvall Trio, Trio.Diktion, Mark Turner, Nils Wogram, Michael Wollny, Zentralquartett u.a.

Jazzkalender

Jazzkalender

Der Jazzkalender ist die monatlich erscheinende Informationsbroschüre für »Jazz und andere Musik« in Leipzig und Mitteldeutschland. Ankündigungen und redaktionelle Beiträge erscheinen über Jazzveranstaltungen, aber auch über solche elektronischer, zeitgenössischer und Rock-Musik. Neben der Onlinevariante gibt es eine Printausgabe, die zur kostenfreien Mitnahme in vielen Restaurants, Cafés und Kultureinrichtungen ausliegt. Seit 1992 als »Jazzkalender« bekannt, erschien er schon seit 1978 unter dem Namen »Jazzreport«.

Darüber hinaus

Leipziger Jazznachwuchspreis der Marion-Ermer-Stiftung

In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt und der Marion Ermer Stiftung organisieren und veranstalten wir jährlich die Preisverleihung einschließlich der Preisträgerkonzerte. Daneben wirkt ein Mitglied des Vereins in Kuratorium und Jury an der Vergabe des Preises mit. Der Preis dient der Förderung und Anerkennung künstlerischer Leistungen junger Musiker und Musikerinnen und unterstützt die Entwicklung des lokalen jazzmusikalischen Geschehens.

Bundesweites Jazznachwuchsfestival

Für die Veranstaltung stellt der Verein einen Teil des benötigten Equipments zur Verfügung und unterstützt das Festival durch intensive Öffentlichkeitsarbeit. Das ursprünglich vom Jazzclub Leipzig e.V. mit ins Leben gerufene Festival wird jährlich von der Moritzbastei veranstaltet.

Jazz für Kinder

Jedes Jahr werden im Rahmen der Leipziger Jazztage Konzerte mit einem speziellen Kinderprogramm vorgestellt. Für die Kinder ist gerade der beeindruckende Raum des großen Opernsaales ein besonderes Erlebnis. Auf begleitenden Workshops können die Kinder die Instrumente spielerisch erkunden; nicht selten erwächst daraus der Wunsch, eins davon selbst zu erlernen. Im Vorfeld gibt es die Gelegenheit, sich an verschiedenen Ständen über städtische Angebote aus dem Bereich der musikalischen Bildung – bspw. durch Musikschulen – zu informieren. Die Konzerte sind für die Kinder kostenlos.

Daneben engagiert sich der Verein bei weiteren Veranstaltungen für Kinder (Kinderjazzfestival, Kinderjazzkonzerte, Tag der offenen Tür Klinikum St. Georg) und arbeitet mit Vereinen (Zonta, KidsJazz L.E.) zusammen.

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