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Hausmann / Paas / Wodni »(SK)IN – SIDE – OUT«

Der Blick nach Innen
Altes Stadtbad

Preise

VVK: 17/12 € zzgl. Gebühr
AK: 22/17 €

Drei Künstlerinnen und Freundinnen treffen sich zu einem Trialog über ihre Wahrnehmung in ihrem Körper und stellen sich selbst und gegenseitig die Frage nach ihrer weiblichen und künstlerischen Identität. Zweite Konzerttour durch die “Lost Places” um 17:00 Uhr.

Dreieinhalb Worte und eine Hülle, die sich in der aufgeführten (Wieder-)Begegnung aufspannt: Skin | In | Side | Out. Die Befragung läuft dabei im Takt der Dehnung an sich entlang, zur Anderen, um dann kreuz und quer über schwingende Konnektoren an das Gegenüber heranzutreten. Ein intimes und intimierendes Gespräch, das aus der Monologizität der Befragung hinausführt: Körpergrenzen aus-lösend.

In den Worten der drei Künstlerinnen klingt das so:

„Für (Sk)In-Side-Out treffen sich drei Künstlerinnen und Freundinnen zu einem Trialog über ihre Wahrnehmung in ihrem Körper und stellen sich selbst und gegenseitig die Frage nach ihrer weiblichen und künstlerischen Identität: 

Wie fühlt man sich im eigenen Innen, in der eigenen Haut? (Skin) 

Wie sehr ist dieses Gefühl vom Vergleich mit anderen, um sich rum und in den Medien, also dem Blick zur Seite, abhängig? (Side)

Welche Erwartungen treffen von außen auf einen? Was stellt die Gesellschaft für Anforderungen an Lebensweisen, das Aussehen und die Funktionalität eines weiblichen Körpers? (Out)“

Der Dreisatz in drei Fragen aufgerufen, die hüllende Haut als erstes Kleid skizziert. Doch wie weiter von dort aus? Eben genau darum wird es gehen.

Kira Wodni, Kunsthistorikerin und bildende Künstlerin aus Berlin, hat in ihrer zweiten Schwangerschaft im Winter 20/21 die Ruhe im Außen und die Zeit genutzt, in der sich ihr Körper verändert und ein neues Leben in sich entstehen lässt, um mit einem intensiven und sinnlichen Blick nach innen Fotos und Bilder zu schaffen, die so nah wie möglich an ihrer intimen Erfahrung dran sind. Auch die Leipziger Posaunistin und Komponistin Antonia Hausmann sowie die Kölner Kulturmanagerin und Texterin Rebekka Paas haben sich im letzten Jahr auf ihre eigene Innenschau und damit auf eine persönliche künstlerische Ausdrucksweise konzentriert. Auf Grundlage von Wodnis Bildern sind die drei Frauen über die jeweiligen Erfahrungen in Austausch getreten, haben sich gegenseitig Fragen gestellt, einander zugehört und wieder neue Fragen für sich mitgenommen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität, dem eigenen künstlerischen Schaffensprozess und der Betrachtung seiner körperlichen Hülle entwickelt sich fortwährend und wird durch neue Erfahrungen von außen stetig beeinflusst und verändert. An diesem Abend möchten Hausmann, Wodni und Paas diesen Trialog für das Publikum öffnen und ihre eigene Ausdrucksweise in Bildern, Musik und Texten präsentieren. Sie sind eingeladen, ein Stück mitzureisen und dann den Blick auf das eigene Innen und Ihre möglichen Ausdrucksweisen zu richten: Was kommt aus mir? Was entsteht im Vergleich? Was sind „nur“ Erwartungen?

Konzerttour durch die “Lost Places” im Alten Stadtbad mit: Karch | Ní Bhriain | Rumsch | Wójcik »Celestially Light I« und Hausmann/Paas/Wodni »(SK)IN – SIDE – OUT« und Sonia Loenne »Moving In«.

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