Festival LeipJAZZig (13.-15.03.2026)

Mit »..es ist 1996…« lässt sich nicht nur der deutsche Hip-Hop-Klassiker »Jein« von Fettes Brot losrappen. Nein, auch die Geschichte vom LeipJAZZig e.V. erzählt sich so.
In jenem Jahr wurde eine Konzertreihe ins Leben gerufen, die das erklärte Ziel hat, lokalen Jazzmusiker:innen eine Bühne zu geben. Kein Wunder also, dass sich das jetzige Programm des 30. Festival LeipJAZZig wie ein Who’s Who? der Leipziger Jazzszene liest.
Konzeptionell bemerkenswert ist, dass an jedem Abend eine kleine auf eine große Formation trifft, die mal ein experimentierfreudigeres, mal ein herkömmlicheres Jazzverständnis verkörpert. Vom Hammondorgel-Trio, über ein Coltrane Tribute bis hin zum mondayboxxx Nonett ist eine breite Klangpalette vertreten. Obendrein darf man auf mehrere Neuheiten gespannt sein: Am ersten Abend präsentiert Gellért Szabó’s Ideal Orchestra sein neues Studioalbum; am letzten treffen die drei Ausnahmeerscheinungen Lorenz Heigenhuber, Max Stadtfeld und Vincent Meissner in Trioformation zum ersten Mal aufeinander.
Den krönenden Abschluss gibt, wie könnte es anders sein, das LeipJAZZig-Orkester. Unter der Leitung und mit den Arrangements von Stephan König widmet es sich dem ungarischen Komponisten Béla Bartók.


















