Mittwoch, 21.10.2020
19:30 Uhr
Theaterhaus Schille

Leipziger Jazztage: Lora Kostina Trio & Jana Bauke »Schumann versus Zwetajewa: ein Frauenbild im Wandel«

Poesie der russischen Dichterin Marina Zwetajewa und Robert Schumanns Liederzyklus »Frauenliebe und Leben« finden in den zeitgenössischen Jazz-Arrangements Kostinas zueinander. • Jana Bauke (rez), Lora Kostina (p, comp, edits), Daniel Werbach (kb), Tom Friedrich (dr) • Zweites Konzert um 21:30 Uhr

20:00 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Leipziger Jazztage: Susanne Paul’s Move String Quartet

Kreative Kammermusik mit Biss! Jazz, Indie Rock, Alte Musik und Polyrhythmik fließen bei diesem ungewöhnlich besetzten Quartett ineinander und formen Neues. Héloïse Lefèbvre (g), Marie-Theres Härte (va), Susanne Paul (cl, comp), Carlos Bica (kb, comp) • Zweites Konzert um 22:00 Uhr

20:00 Uhr
Horns Erben

Valentin Gerhardus Quartett

Ihr gemeinsames Interesse, mit vorhandenen musikalischen Strukturen sehr frei umzugehen, der Spontaneität den Vorzug vor dem sicheren Weg zu geben, führte die Musiker zusammen • Valentin Gerhardus (p), Phil Donkin (b), Marius Wankel (dr) Asger Nissen (sax)

Donnerstag, 22.10.2020
19:00 Uhr
Horns Erben

Uli Huebner | HMT-Abschlusskonzert

Saxofonist Uli Huebner, seit 2015 Student bei Prof. Johannes Enders, spielt mit einem eigenen neuen Quartett sein HMT-Abschlusskonzert. Mit klarem Bezug zur afro-amerikanischen Tradition wird das Konzert ein Tribut an die Kraft der Musik in allen Lagen des Lebens.

19:30 Uhr
Schauspielhaus

Leipziger Jazztage: Agro / Akintaya / Binder / Greve / Matsuno / Nicholls

Erstes Treffen: Leipzig. In dieser Besetzung sah man sie noch nie zusammen auf der Bühne. • Zooey Agro (voc, elec), Charlotte Greve (as), Keisuke Matsuno (g), Alexander Binder (b), Lukas Akintaya (dr) • Dan Nicholls (synth, elec)

19:30 Uhr
Theaterhaus Schille

Leipziger Jazztage: Ornette 2.0! - A tribute to the music of Ornette Coleman

Mit Einfallsreichtum und vehementer Spielfreude nehmen sich vier exponierte deutsche Musiker der immer noch jungen Generation der Musik einer der Ikonen der des modernen Jazz an. • Sebastian Merk (dr), Wanja Slavin (ts), Robert Lucaciu (kb), Mark Weschenfelder (as)

21:30 Uhr
die naTo

Leipziger Jazztage: Simone Weißenfels Quintett »Constructive panic transit lounge«

Geordnetes Durcheinander! Scheinbare Grenzen überschreitend werden individuelle Erfahrungen und unterschiedliche kulturelle Wurzeln gnadenlos improvisierend durchdringend zusammengeführt. • Simone Weißenfels (p), Gwen Kyrg (voc), Michael Breitenbach (as), Guido Kohn (cl), Didi Kern (dr, perc)

22:00 Uhr
Schauspielhaus

Leipziger Jazztage: GEZA COTARD »DAPHNE«

Ein Angstpop-Drone-Jazz-Sci-Fi-Abend. Komponistin Friederike Bernhardt ließ sich für die festivaleigene Produktion der diesjährigen Leipziger Jazztage von Ovids »Metamorphosen« inspirieren. • Friederike Bernhardt (comp, keys), Johannes Cotta (dr), Susanne Hofer (installation, video), Stefan Bischoff (video), Arpen (keys)

Freitag, 23.10.2020
19:30 Uhr
Werk 2, Halle D

Leipziger Jazztage: Natalie Greffel I Studnitzky KY

Begegnungen an Grenzpunkten und Küstenstreifen! Die Sängerin und Bassisten thematisiert ihre transkontinentale Identität musikalisch. Ihr jüngst veröffentlichtes Debütalbum »Para Todos« offenbart einen Reichtum an Einflüssen. • Natalie Greffel (voc, b), Carlos Corona (g), Johannes von Ballestrem (p) Im Anschuss: Der mit dem ECHO Jazz ausgezeichnete Trompeter und Pianist Studnitzky setzt bei KY auf von elektronischer Musik beeinflusste Ästhetik in kleiner instrumentaler Besetzung.• Studnitzky (tp, p),
Laurenz Karsten (g), Paul Kleber (b), Tim Sarhan (dr) • Zweites Konzert um 23:00 Uhr

20:00 Uhr
die naTo

Leipziger Jazztage: The Langston Project

"I, Too, Sing America" – das Quartett um den französischen Gitarristen Hasse Poulsen widmet sich den Gedichten des US-amerikanischen Lyrikers Langston Hughes. • Debbie Cameron (voc, Fender Rhodes), Hasse Poulsen (g, voice, tba, kb), Fabien Duscombs (dr) • Zweites Konzert:

20:00 Uhr
Kulturnhalle Leipzig

Almut Kühne & Steffen Roth

Abseits von Genregrenzen treffen sich Vokalistin Almut Kühne und Schlagzeuger Steffen Roth

Samstag, 24.10.2020
11:00 Uhr
Werk 2, Halle D

Leipziger Jazztage: Eule und Lerche »Zacki Zacki«

„Tanz die Kresse, tanz die Gurke! Tanzsalat!“. Die Bude wird gerockt auch wenn die Füße weiterhin (fast) still stehen müssen. Kinder dürfen ihre Eltern zum Konzert mitbringen. Ist doch klar! • Lisa Bassenge (voc, keys), Boris Meinhold (g), Benny Glass (dr, vc)

17:00 Uhr
Nikolaikirche

Orgelherbst

»Von Lettland nach Leipzig« • Werke von Dubra, Vasks, Stivrina, Bach, Vierne • Orgel: Guna Kise

19:30 Uhr
Opernhaus

Leipziger Jazztage: Philipp Schiepek »Meadows and Mirrors« I Eve Risser Solo I JAPANIC

Der in München lebende Gitarrist Philipp Schiepek baute während des Lockdowns ein neues Programm zusammen. Es behandelt Themen wie Einsamkeit und das schnelle Ziehen der Wolken und heißt »Meadows and Mirrors«. • Philipp Schiepek (g), Jason Seizer (as), Matthias Pichler (b), Fabian Arends (dr) Im Anschluss: Eve Risser hat sich ein eigenes Instrument geschaffen, ein erweitertes Klavier, das ihrem Spiel eine orchestral erweiterte Dimension erschließt. • Eve Risser (p) Im Anschluss: Zusammen mit ihrem deutsch-norwegischen Quartett jünger Generation bringt die herausragende Pianistin Aki Takase eingängige Hooks und Freefall-Improvisationen auf die Bühne – dieses Jazzgebräu hat eine berauschende Wirkung! • Johannes Fink (kb), DJ IIIVibe (tt, electronics), Aki Takase (p), Daniel Erdmann (as), Dag Magnus Narvesen (dr)

Sonntag, 25.10.2020
14:00 Uhr
Kirche Panitzsch

The Hotmakers

Swing und Dixieland • Jochen Sakel (ltg)

Donnerstag, 29.10.2020
15:26 Uhr
Conne Island

Erregung Öffentlicher Erregung

EÖE erinnern oft an schon einmal Gehörtes: „Fühlt sich ja exakt an wie die 80s!“ sagen dann viele beim ersten mal Hören, Sehen, Fühlen, Schmecken, Riechen. Aber da ist schon was eigenes, ein eigener neuer Vibe, der sie umgibt – ein frischer Wind, der mitgezogen wird.

20:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

»Felix Mendelssohn Bartholdy zum Todestag«

Ein Gastkonzert mit Steffen Schleiermachers »Bann. Bewegung. Mit Beethovens Erster« und • Hector Burgan (v), HMT-Sinfonieorchester, Matthias Foremny (Leitung)

Freitag, 30.10.2020
20:00 Uhr
Theaterhaus Schille

BÄTZEL / ARNOLD / EICHHORN / JUNG

Die vier Musiker aus Sachsen und Thüringen spielen Originale der Bandmitglieder und Jazzstandards in eigenen Bearbeitungen • Michael Arnold (sax, bcl), Matthias Bätzel (p), Matthias Eichhorn (kb), Heiko Jung (dr) • LeipJAZZig-Konzert

Samstag, 31.10.2020
20:00 Uhr
Horns Erben

DeGuy

Deutsch-Israelische Band mit leidenschaftlichen Songs über Hoffnung, Verlust und über die Schönheit, aber auch das Drama Israels • Deguy (voc, g, har), Peter (dr), Noah (p, keyb, g, tb, voc)

Marcus (tp, voc), Tom (b, voc), Til (fl, sax)

22:00 Uhr
Pauluskirche Grünau

Mittagsmusik in Paulus // Ensemble Klangprojekt Leipzig

Thomas Kempe (sax, didgeridoo, tp, fl, perc), Andreas Schemmel (dr, didgeridoo, perc) und Thomas Feist (keys, synth)• „Grünauer Kultursommer 2020 – Einfach anders“

Freitag, 27.11.2020
20:30 Uhr
Michaeliskirche
MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

In freien Improvisationen spüren Organist Arno Krokenberger und Altsaxofonist Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume. Die beiden Musiker stimmen sich vor dem gemeinsamen Spiel lediglich hinsichtlich über den vagen Stimmungsverlauf während des Konzerts ab – musikalische Absprachen bestehen nicht. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit dienen ihnen dabei als Basis. Die Sauerorgel in der Michaeliskirche schätzt Krokenberger für ihr spätromantisches Klangideal und für ihre weichen Übergänge. Möglich sind diese durch die pneumatische Spieltraktur der Orgel – unter jeder Taste befindet sich eine Luftverbindung, die direkt ein Signal an die Pfeifen absetzt. Einem ungehinderten Fluss der Ideen in Echtzeit steht nichts entgegen.

 

Arno Krokenberger (org), Matti Oehl (sax)

 


VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/12 €

Sonntag, 29.11.2020
16:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel, für Alle, die noch nicht bis in die Puppen aufbleiben dürfen oder Konzerte sowieso lieber zur „tea time“ hören! Das Orgeltrio des Leipziger Gitarristen Werner Neumann spielt am 29.11. zwei Konzerte. Nachmittags können insbesondere die jungen Besucher*innen mehr über eine der Hauptakteurinnen der diesjährigen MusikZeit erfahren. Die Hammondorgel kann so einiges: schmatzen, pfeifen, schnaufen, piepsen, tief dröhnen und hoch flöten. Durch all diese Ausdrucks-und Klangmöglichkeiten der Hammondorgel in Gospel, Rock, Jazz und Soul wird die musikalische Reise mit dem Werner Neumann Electric Trio führen. 


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

 



VVK 8/4 € zzgl. Gebühr bei Culton, TK 10/6 €

20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

Seit Werner Neumann sich der Gitarre widmet, übt er sich im Spagat zwischen Jazz und Rock, was man auch der langen Liste seiner Mitmusiker ansieht. Hier findet man Klavierlegende Richie Beirach neben dem Mothers-of-Invention-Sänger Napoleon Murphy Brock oder den Jazz-Schlagzeuger Adam Nussbaum neben dem Deutschrocker Wolf Maahn. Große Meister der Gitarre wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band des Leipziger Gitarristen verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul.


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 03.12.2020
20:30 Uhr
die naTo
MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

253 Millionen verschiedene Klänge, das errechnete die amerikanische Handelskommission, lassen sich auf einer Hammond B3 erzeugen. Wer Hammondorgel spielt im Jazz, spielt seit jeher dieses bestimmte Modell. So auch Jo(chen) Aldinger. Der gebürtige Stuttgarter, der in Dresden, Bosten und Folkwang studierte, ist Träger des ersten deutschen Hammondorgel-Diploms. Seit 2004 doziert Aldinger an der Dresdner Hochschule für Musik. Mit seinem Umzug in die sächsische Landeshauptstadt ging auch die Gründung seines Trios einher. Mit Konni Behrendt an der Gitarre und Claas Lausen am Schlagzeug erzeugt Aldinger einen lässigen, pulsierenden Groove, der an die 70er-Jahre und an The Meters erinnert. 


 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

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