Montag, 21.09.2020
20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

AB Syndrom

Zusammen mit Mine (die mit Fatoni bereits ein Album aufnahm) meldeten die beiden Elektro-Pop-Jungens aus Berlin sich 2020 mit »Spiegelverkehrt« zurück – ein Song zum Schmusen – aber in concert gehts auch mal wilder zu

Dienstag, 22.09.2020
20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

Madsius Ovanda

Future-Jazz trifft experimentellen Soul und der gibt dem Ganzen mit der Stimmen beider Sängerinnen eine träumerische Note

20:00 Uhr
Festwiese Leipzig

Byebye

Noch nicht ganz »bye, bye!« sagt der Sommer, doch das LiveKommbinat Leipzig e.V. sagt erst mal »Tschau« zusammen mit diesen beiden Liedermachern • Oliver Haas (g, voc), Tim Ludwig (g, voc) • outs:de - Kultur unter freiem Himmel

Mittwoch, 23.09.2020
19:30 Uhr
Festwiese Leipzig
Outs:de: Jazz-Night w/Koerper & Mondayboxxx Jazz Orchester

Outs:de: Jazz-Night w/Koerper & Mondayboxxx Jazz Orchester

Das Mondayboxxx Jazz Orchester wurde im April 2019 in Leipzig gegründet. Die Band vereint verschiedenste Musiker*innen, die sich in jeder denkbaren Konstellation woanders in der Musikwelt treffen könnten, doch am Liebsten treffen sie sich immer wieder montags in ihrem vertrauten Ensemble. Normalerweise im froelich&herrlich im Westflügel, doch jetzt möchten sie auch mal an die Luft! Die musikalische Bandbreite reicht von old-school/traditionell Jazz der 20er-Jahre über freie und komplexe Kompositionen bis hin zur Gegenwart und unverkennbaren Arrangements von bekannten Pop- und Rocksongs.

 

Mark Weschenfelder (as), Johannes Moritz (ts), Patrick Schanze (tp), Ludwig Kociock (tb), Florian Kästner (Fender Rhodes), Jonas Dorn (g), Andris Meinig (kb), Philipp Scholz (dr)

 

„Dirty Beats and Chords from Space!“ So beschreibt die siebenköpfige Band Koerper aus Leipzig ihre Musik. Eine Mischung aus Math-Rock, Experimentel HipHop, Modern Jazz und bizarren Klangflächen. Durch die Instrumentierung mit Bläsern, Analogsynthesizern, Gitarre, Bass und zwei Drums besteht eine ungeheure Fülle an möglichen Texturen und stilistischen Konnotationen. Ende 2015 gründete der in Berlin und Leipzig lebende Gitarrist Moritz Sembritzki das Projekt Koerper. Im Club des Neuen Schauspiels Leipzig entstand die Reihe »Koerper im Keller«. Hier spielte unter dem Namen zunächst eine neunköpfige Instrumentalformation mit wechselnden Akteur*innen der Leipziger Jazzszene. Inzwischen hat sich eine feste Besetzung von sieben Musikern herausgebildet. Anfang 2017 erschien das selbstbetitelte Debütalbum »Koerper«. Ursprünglich war die DIYProduktion lediglich als Demo EP geplant. Dem mit der Band befreundeten Labelbetreiber Daniel Klein (Lakeland Records) gefiel das Resultat aber so gut, dass er es als Album Veröffentlichung in seinen Katalog aufnahm.

 

Vincent Bababoutilabo (flh), Gustav Geißler (as), Julian Schließmeyer (tb, synth), Moritz Sembritzki (g), Jacob Müller (b, synth), Philip Theurer (dr), Julius Kraft (dr)

 

VVK 8/12 € zzgl. Gebühr bei TixforGigs

Donnerstag, 24.09.2020
21:00 Uhr
A-Trane (Berlin)

PHILM

Auf den letzten Jazztagen im Nachtkonzert haben sie es bewiesen: Kein pseudo-avantgardistischen Schnick-Schnack, kein intellektuelles Rumgerede – Jazz in seiner Reinform, nur Ton und Technik – wir haben es geliebt • Philipp Gropper (sax), Elias Stemeseder (p,synth), Robert Landfermann (b), Oliver Steidle (dr)

Freitag, 25.09.2020
20:00 Uhr
Theaterhaus Schille

Joe Sachse & Heiner Reinhardt »Tribute to Jimi Hendrix« und LEISTNER I WEISER I DIX

Es ist der 50. Todestag von Jimi Hendrix und so kommen zwei Musiker zusammen, die sich in einer interessanten Kombination dem Erbe des legendären Gitarristen annähern und eigen interpretieren • Helmut "Joe" Sachse (g), Heiner Reinhardt (bcl) • Nach einer kleinen Pause geht es ganz im Zeichen von Hendrix weiter • Jörg Leistner (p, kb), Stephan „Grete“ Weiser (b), Wolfram Dix (dr) • LeipJAZZig-Konzert

20:00 Uhr
Horns Erben

COUCOU

Zarte Popmusik, die man gerade dadurch nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Bester Beweis, nicht nur wegen des Titels: Der Song »Out Of My Head« • Janda (voc), Meryem Kilic (voc), Steffi Narr (g)

20:00 Uhr
Moritzbastei

Tomas Tulpe

„Der Star der Berliner Elektro-Späti-Szene“ wie ihn die taz nannte oder „der Iggy Pop des Ostkreuz“ wie er sich auf seiner Website beschreiben lässt, kommt nach Leipzig und springt, singt fröhlich vor sich hin

Samstag, 26.09.2020
19:30 Uhr
Neue Sächsische Galerie, das Tietz

Nicols – Marshall – Sachse

Sachse und Nicols begeisterten vor zwei Jahren auch bei den Jazztagen. Was man erwarten darf? Eine der führenden europäischen Jazz-Vokalistinnen und einen von Europas besten Jazz-Schlagzeugern. Und Sachse mit der Gitarre steht den beiden in nichts nach! • Maggie Nicols (voc) John Marshall (dr), Helmut "Joe" Sachse (g)

19:30 Uhr
Horns Erben

manhattan.radio.trio feat. Sabine Helmbold

Musikalischer Blick auf Großbritannien mit Songs von Oasis, Coldplay und Amy Winehouse im Jazz-Gewand • Christian Sievert (b), Steffen Greisiger (p), Volker Dahms (as), Sabine Helmbold (voc)

Sonntag, 27.09.2020
15:00 Uhr
Conne Island

Late In August Solo

»Today is the first day of the rest of your life« ! Logische Konsequenz: Zu Gitarrenmusik und Getränk und genau diesem Credo im Garten der Vergnügungsinsel den Sonntag genießen. • Rico (g, voc)

17:00 Uhr
Versöhnungskirche Gohlis

Sonntagskonzert

Zu hören sind u.a. Sonaten von Johann Sebastian Bach • Ulrike Wolf (fl), Christian Otto (hrp)

Montag, 28.09.2020
20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig & LeipStream
Jazzclub Leipzig präsentiert: Root 70

Jazzclub Leipzig präsentiert: Root 70

Mit »Nils Wogram’s Root 70«, 2001 bei 2nd Floor veröffentlicht, spielten sich Posaunist Nils Wogram, Hayden Chrisholm am Altsaxofon, Kontrabassist Matt Penman und Jochen Rückert am Schlagzeug erstmals gemeinsam in die Ohren geneigter Hörer*innen. Zwischenzeitlich sind seit Gründung der Band zwanzig Jahre vergangen. Anlässlich dieses Jubiläums ist die Band – mit Blick zurück und nach vorn – auf Tournee. Sieben Alben folgten dem ersten nach. Die jüngsten vier sind auf Wograms eigenen Label nWog Records erschienen. In der Gründung eines eigenen Labels sah der 47-jährige die Möglichkeit eine „eigene Stringenz“ zu verfolgen – langfristig auf die Entwicklung seiner Bands setzen zu können, ohne dabei kommerzielle Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Anliegen scheint insbesondere mit Root 70 mehr als geglückt. Widmete sich die Band auf »Wise Men Can Be Wrong« beispielsweise Jazz-Standards, um sich mit gewachsenem Können nochmals an Material zu erproben, welches vermutlich viele Musiker*innen am Beginn ihrer Laufbahn begleitet, erweiterte die Band für »Riomar« sogar die Besetzung. Root 70 with Strings, in Anspielung auf Charlie Parker with Strings, gibt sich unter anderem Einflüssen von Miles Davis’ »Birth Of The Cool« Mendelssohn und Alban Berg hin und schafft dabei kein Nebeneinander von Jazz-Quartett und Streichern, sondern ein gemeinsames, neu zu ergründendes Miteinander. Es gelingt Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden, ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt deren Klang wir – live in Leipzig – mit Vorfreude erwarten. Live dabei sei können an diesem Abend nicht nur Hiesige – das Team von LeipStream wird für einen vorzüglichen Livestream in alle Welt sorgen.

 

Nils Wogram (tb), Hayden Chisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rueckert (dr)

 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton Ticket

Dienstag, 29.09.2020
20:00 Uhr
Kupfersaal

Jazzslam Vol. 7

Jazz und Poesie, also Klang und Klang, einmal mit Melodien und einmal mit Worten • Jessy James LaFleur (mod)

21:00 Uhr
Ostpassagen-Theater
Matthias Boguth – HMT-Abschlusskonzert

Matthias Boguth – HMT-Abschlusskonzert

Die genresprengende Klangsprache von Matthias Boguth reicht weit über Jazz hinaus, verweist bisweilen auf Joe Jacksons intelligent-eingängige Melodik oder auf die verspielte Komplexität des Progressive Rock. In seinem neuen Programm »TRANSFORMARE« thematisiert der Sänger und Komponist den Wandel von Mensch zu Maschine und löst dabei jeglichen Gedanken von Genre und der Studie der Musik auf.Der Sänger studiert seit Oktober 2015 bei Prof. Evelyn Fischer, Prof. Pepe Berns und Prof. Michael Wollny. Im August 2018 veröffentlichte er sein Debütalbum »Milk Wood« bei Traumton Records.

 

Matthias Boguth (voc), Valentin Gerhardus (synth), Max Stadtfeld (dr)

 

Voranmeldungen auf www.ost-passage-theater.de. Eintritt frei, Spenden erbeten

Mittwoch, 30.09.2020
20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

Gankino Circus

Volksmusik – fetzig, spritzig, saftig! Man denkt, dass sie es nicht ernst meinen? Oh, doch das tun sie. Und es fetzt! • Simon Schorndanner (as, cl), Johannes Sens (dr), Maximilian Eder (acc), Ralf Wieland (g) • im Anschluss: stamm-h ö r n-session

20:00 Uhr
Horns Erben

Immortal Onion

Energetisch, Rhytmisch, abwechslungsreich, jazzig, elektronisch und progressiv in Richtung Mars • Ziemowit Klimek (kb, eb), Tomir Spiołek (p, ep) Wojtek Warmijak (dr)

Freitag, 27.11.2020
20:30 Uhr
Michaeliskirche
MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

In freien Improvisationen spüren Organist Arno Krokenberger und Altsaxofonist Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume. Die beiden Musiker stimmen sich vor dem gemeinsamen Spiel lediglich hinsichtlich über den vagen Stimmungsverlauf während des Konzerts ab – musikalische Absprachen bestehen nicht. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit dienen ihnen dabei als Basis. Die Sauerorgel in der Michaeliskirche schätzt Krokenberger für ihr spätromantisches Klangideal und für ihre weichen Übergänge. Möglich sind diese durch die pneumatische Spieltraktur der Orgel – unter jeder Taste befindet sich eine Luftverbindung, die direkt ein Signal an die Pfeifen absetzt. Einem ungehinderten Fluss der Ideen in Echtzeit steht nichts entgegen.

 

Arno Krokenberger (org), Matti Oehl (sax)

 


VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/12 €

Sonntag, 29.11.2020
16:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel, für Alle, die noch nicht bis in die Puppen aufbleiben dürfen oder Konzerte sowieso lieber zur „tea time“ hören! Das Orgeltrio des Leipziger Gitarristen Werner Neumann spielt am 29.11. zwei Konzerte. Nachmittags können insbesondere die jungen Besucher*innen mehr über eine der Hauptakteurinnen der diesjährigen MusikZeit erfahren. Die Hammondorgel kann so einiges: schmatzen, pfeifen, schnaufen, piepsen, tief dröhnen und hoch flöten. Durch all diese Ausdrucks-und Klangmöglichkeiten der Hammondorgel in Gospel, Rock, Jazz und Soul wird die musikalische Reise mit dem Werner Neumann Electric Trio führen. 


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

 



VVK 8/4 € zzgl. Gebühr bei Culton, TK 10/6 €

20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

Seit Werner Neumann sich der Gitarre widmet, übt er sich im Spagat zwischen Jazz und Rock, was man auch der langen Liste seiner Mitmusiker ansieht. Hier findet man Klavierlegende Richie Beirach neben dem Mothers-of-Invention-Sänger Napoleon Murphy Brock oder den Jazz-Schlagzeuger Adam Nussbaum neben dem Deutschrocker Wolf Maahn. Große Meister der Gitarre wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band des Leipziger Gitarristen verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul.


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 03.12.2020
20:30 Uhr
die naTo
MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

253 Millionen verschiedene Klänge, das errechnete die amerikanische Handelskommission, lassen sich auf einer Hammond B3 erzeugen. Wer Hammondorgel spielt im Jazz, spielt seit jeher dieses bestimmte Modell. So auch Jo(chen) Aldinger. Der gebürtige Stuttgarter, der in Dresden, Bosten und Folkwang studierte, ist Träger des ersten deutschen Hammondorgel-Diploms. Seit 2004 doziert Aldinger an der Dresdner Hochschule für Musik. Mit seinem Umzug in die sächsische Landeshauptstadt ging auch die Gründung seines Trios einher. Mit Konni Behrendt an der Gitarre und Claas Lausen am Schlagzeug erzeugt Aldinger einen lässigen, pulsierenden Groove, der an die 70er-Jahre und an The Meters erinnert. 


 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

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