Samstag, 04.07.2020
20:00 Uhr
Mediencampus Villa Ida

Baby Sommer & Die Brüder Lucaciu »Songlines«

Da Corona bedingt das geplante Konzert mit der ""Campus-House-Band"" um Baby Sommer mit Nils Wogram, Daniel Erdmann, Till Brönner und Robert Lucaciu um ein Jahr verschoben werden musste, freuen sich die Veranstalter dennoch ein Konzert präsentieren zu können, das zugleich in vielfacher Hinsicht mehr als ein ""Ersatz"" ist: Die Rhythmusgruppe der angedachten ""Campus-House-Band"" mit Robert Lucaciu und Baby Sommer bleibt erhalten und formiert sich erstmals mit Robert Lucacius Brüdern zum Quartett - Antonio Lucaciu am Altsaxofon und Simon Lucaciu am Flügel. Spannend wird sein, wie die Vier mit ihren je eigenen musikalischen Ansätzen eine gemeinsame Erzählstruktur finden. Mit Blick auf ihre je unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungshorizonte ist das Konzert eine Erstbegegnung besonderer Art und – hoffentlich – der Beginn von etwas Dauerndem: in der Tradition wurzelnd und die musikalischen Horizonte unterschiedlicher Generationen in ein neues, zukunftsweisendes Ganzes einbringend.

 

Simon Lucaciu (p), Antonio Lucaciu (as), Robert Lucaciu (kb), Günter Baby Sommer (perc)

 

Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Montag, 28.09.2020
20:30 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Root 70

Root 70

Das Konzert wurde vom 23.03.2020 auf den 28. September 2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

 

Mit »Nils Wogram’s Root 70«, 2001 bei 2nd Floor veröffentlicht, spielten sich Posaunist Nils Wogram, Hayden Chrisholm am Altsaxofon, Kontrabassist Matt Penman und Jochen Rückert am Schlagzeug erstmals gemeinsam in die Ohren geneigter Hörer*innen. Zwischenzeitlich sind seit Gründung der Band zwanzig Jahre vergangen. Anlässlich dieses Jubiläums ist die Band – mit Blick zurück und nach vorn – auf Tournee. Sieben Alben folgten dem ersten nach. Die jüngsten vier sind auf Wograms eigenen Label nWog-Records erschienen. In der Gründung eines eigenen Labels sah der 47-jährige die Möglichkeit eine „eigene Stringenz“ zu verfolgen – langfristig auf die Entwicklung seiner Bands setzen zu können, ohne dabei kommerzielle Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Anliegen scheint insbesondere mit Root 70 mehr als geglückt. Widmete sich die Band auf »Wise Men Can Be Wrong« beispielsweise Jazz-Standards, um sich mit gewachsenem Können nochmals an Material zu erproben, welches vermutlich viele Musiker*innen am Beginn ihrer Laufbahn begleitet, erweiterte die Band für »Riomar« sogar die Besetzung. Root 70 with Strings, in Anspielung auf Charlie Parker with Strings, gibt sich unter anderem Einflüssen von Miles Davis’ »Birth Of The Cool« Mendelssohn und Alban Berg hin und schafft dabei kein Nebeneinander von Jazz-Quartett und Streichern, sondern ein gemeinsames, neu zu ergründendes Miteinander. Es gelingt Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden, ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt deren Klang wir – live in Leipzig – mit Vorfreude erwarten.

 



Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rückert (dr) 



 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 20/16 €

Freitag, 27.11.2020
20:30 Uhr
Michaeliskirche
MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

In freien Improvisationen spüren Organist Arno Krokenberger und Altsaxofonist Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume. Die beiden Musiker stimmen sich vor dem gemeinsamen Spiel lediglich hinsichtlich über den vagen Stimmungsverlauf während des Konzerts ab – musikalische Absprachen bestehen nicht. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit dienen ihnen dabei als Basis. Die Sauerorgel in der Michaeliskirche schätzt Krokenberger für ihr spätromantisches Klangideal und für ihre weichen Übergänge. Möglich sind diese durch die pneumatische Spieltraktur der Orgel – unter jeder Taste befindet sich eine Luftverbindung, die direkt ein Signal an die Pfeifen absetzt. Einem ungehinderten Fluss der Ideen in Echtzeit steht nichts entgegen.

 

Arno Krokenberger (org), Matti Oehl (sax)

 


VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/12 €

Sonntag, 29.11.2020
16:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel, für Alle, die noch nicht bis in die Puppen aufbleiben dürfen oder Konzerte sowieso lieber zur „tea time“ hören! Das Orgeltrio des Leipziger Gitarristen Werner Neumann spielt am 29.11. zwei Konzerte. Nachmittags können insbesondere die jungen Besucher*innen mehr über eine der Hauptakteurinnen der diesjährigen MusikZeit erfahren. Die Hammondorgel kann so einiges: schmatzen, pfeifen, schnaufen, piepsen, tief dröhnen und hoch flöten. Durch all diese Ausdrucks-und Klangmöglichkeiten der Hammondorgel in Gospel, Rock, Jazz und Soul wird die musikalische Reise mit dem Werner Neumann Electric Trio führen. 


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

 



VVK 8/4 € zzgl. Gebühr bei Culton, TK 10/6 €

20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

Seit Werner Neumann sich der Gitarre widmet, übt er sich im Spagat zwischen Jazz und Rock, was man auch der langen Liste seiner Mitmusiker ansieht. Hier findet man Klavierlegende Richie Beirach neben dem Mothers-of-Invention-Sänger Napoleon Murphy Brock oder den Jazz-Schlagzeuger Adam Nussbaum neben dem Deutschrocker Wolf Maahn. Große Meister der Gitarre wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band des Leipziger Gitarristen verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul.


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 03.12.2020
20:30 Uhr
die naTo
MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

253 Millionen verschiedene Klänge, das errechnete die amerikanische Handelskommission, lassen sich auf einer Hammond B3 erzeugen. Wer Hammondorgel spielt im Jazz, spielt seit jeher dieses bestimmte Modell. So auch Jo(chen) Aldinger. Der gebürtige Stuttgarter, der in Dresden, Bosten und Folkwang studierte, ist Träger des ersten deutschen Hammondorgel-Diploms. Seit 2004 doziert Aldinger an der Dresdner Hochschule für Musik. Mit seinem Umzug in die sächsische Landeshauptstadt ging auch die Gründung seines Trios einher. Mit Konni Behrendt an der Gitarre und Claas Lausen am Schlagzeug erzeugt Aldinger einen lässigen, pulsierenden Groove, der an die 70er-Jahre und an The Meters erinnert. 


 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

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