Sonntag, 23.02.2020
18:00 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Casino Fatale »Honig intravenös«

Eine exzentrische Band und sicherlich auch eine abgedrehte Vorstellung ihres Debütalbums »Honig intravenös«

20:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

Falco The Show

Falco Fans machen ja vieles mit. Vielleicht ist diese Veranstaltung zu »exaltiert«? Vielleicht aber auch genau das richtige, um mal wieder in »Out Of The Dark« zu versinken oder mit »Jeannie« mitzuleiden?

Dienstag, 25.02.2020
20:30 Uhr
Subbotnik

OXO OHO »Real Love Bei Mir«

Heiraten? Kinder kriegen? „Hört auf zu fragen“. Lieber Schnee von Ästen schütteln, den Plaste-Flamingo an die Hand genommen und ab zum Release-Konzert dieses flippigen Elektropop-Duos • Support: The Equipment

21:00 Uhr
A-Trane (Berlin)

Quiana Lynell Band

Aus ihrer Stimme spricht und singt die Liebe und der Sound der Band ist großartig - Vocal Jazz, der sich gewaschen hat • Quiana Lynell (voc), Daniel Meinecke (p), Jasen Weaver (b), Charles Burchell (dr)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Rainald Brederling Quintett

Wo zum Teufel ist Rainald? Die selbstbetitelten „Jazz-Babies“, deren Quintett ’18 in Leipzig das Licht der Welt erblickte, spielen auch ohne ihren „Übervater“ sehr schöne Musik in der kleine Vögel im Schneesturm und einsame Bananen auftauchen • Sonia Loenne (voc), Robin Rauhut (p), Grégoire Pignède (b), Eddy Sonnenschein (dr)

Mittwoch, 26.02.2020
20:30 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
RADAR

RADAR

Rückblick: Es ist 2011 und erstes Laub liegt auf einer Wiese am Teich. Im Hintergrund vermengen sich die Grautöne sperriger Plattenbauten mit dem lichteren Grau des Himmels. Vier junge Männer in Lederjacken richten ihre Blicke fokussiert in die Kamera – hinter ihnen im Wasser dümpeln verträumt die Stockenten. Evgeny Ring, Sascha Stiehler, Philipp Rohmer und Dominique „Gaga“ Ehlert – kennengelernt haben sie einander in Leipzig – haben gerade als Evgeny Ring Quartet ihr Debütalbum Ya Tashus’ veröffentlicht. Erschienen ist es in der angesehenen Nachwuchsreihe Jazz Thing Next Generation bei Doublemoon Records. Mit „Blick zurück“ einer Komposition des 2016 für eine Russland-Tour zum Quartett hinzugestoßenen Gitarristen Bertram Burkert eröffnet nun – versonnen, aber nicht nostalgisch – das für den 20.02.2020 angekündigte Album RADAR (Egolaut Records). Unter diesem Namen ist die Band, die sich inzwischen als Kollektiv gleichberechtigter Partner versteht, nun auch unterwegs. Erwarten lässt das neue Album eine erstaunliche kompositorische Spannweite: Rings Verbindung zur Kunstmusik des 20. Jahrhunderts findet beispielsweise ebenso ihren Raum wie Burkerts Progrock-Elemente. Die Verschiedenheit der Stücke wird zusammengehalten von der gemeinsam gewachsenen Klangästhetik der Beteiligten. Der Blick nach vorn darf zuversichtlich gewagt werden!

 



Evgeny Ring (sax), Bertram Burkert (g), Sascha Stiehler (p), Philipp Rohmer (b), Dominique Ehlert (dr)

 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton Ticket, AK 14/10 €

Donnerstag, 27.02.2020
20:00 Uhr
Spizz

The Hamburg Blues Band

Chris Farlow und Krissy Matthews sind auch mit von der Partie. Seit 38 Jahren spielen die Nordlichter bereits zusammen Bluesrock

20:30 Uhr
Schaubühne Lindenfels, Grüner Salon
Zwitschermaschine

Zwitschermaschine

Vier falsche Vögel sitzen – selbst Bleistift und schwarze Tinte vor rosa-violettem Aquarell – auf einem zweifach gebogenen Ast. Dieser ist zugleich die Kurbel, die den weit aufgerissenen Vogelschnäbeln mechanisch kratzigen Gesang entlocken könnte. Gesetzt den Fall die Zweidimensionalität von Paul Klees »Die Zwitschermaschine« löse sich auf und schüfe Platz für die Kurbler*in. Was auf dem 1922 entstandenen Gemälde – häufig als Klangsymbol der Moderne interpretiert – nicht funktionieren kann, löst die Zwitschermaschine des Altsaxofonisten Mark Weschenfelder klanggewaltig ein. Das Ensemble vereinigt vier von einer Rhythmusgruppe angekurbelte Bläser. Auf unorthodoxe Art und Weise wird der Bandsound von zwei Flöten bestimmt, die neben, mit oder vor Saxofon, Posaune, Gitarre und Bass flirrend, glitzernd, zwitschernd aufziehen. Weschenfelders Kompositionen kommen kompakt, farbenreich, rasant und ohne simple Startrampen für improvisatorische Selbstdarstellungen daher. Das Debütalbum der Band, »System for Us«, ist 2019 bei WhyPlayJazz erschienen und bündelt sieben Individualisten in einem dichten, gemeinsamen Klang aus dem derweilen kleine Soli lichtblitzartig auffahren. Wohltuend kraftvolle, ungeschwätzige Musik.



 

Mark Weschenfelder (as, cl, comp), Paul Berberich (fl, as), Vincent Bababoutilabo (fl, afl), Adrian Kleinlosen (pos), Joachim Wespel (g), Andris Meinig (kb), Florian Lauer (dr)

21:00 Uhr
Pracht

Alternitive

Club Event in der prächtigen Kneipe des Leipziger Ostens • Hanno Leichtmann (multi-instruments), Valerio Tricoli (tapes), Judith Crasser (performances), Selekta Pehle (dj)

Freitag, 28.02.2020
19:30 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Über Grenzen

Eine Kurt-Weill-Gala von »Der Silbersee« bis zu Walt Whitmans »Street Scene« • Danielle Beckvermit (S), Rolando Villazón (T), Vladimir Korneev (B), Thomas Neuhoff (Dgt), Anhaltische Philharmonie Dessau • Kurt Weil Fest 28.2. - 15.3.

20:00 Uhr
Felsenkeller, Naumanns

JuJu Rogers & Negroman - »Black History Month« Tour

Rap von zwei verbrüderten Freunden, die sich durch ihre doch so unterschiedliche Darbietung ergänzen und sich sound-technisch ineinander legen wie gefaltete Hände

20:00 Uhr
Horns Erben

Wood River »More than I can see«

Greve auf neuen Wegen – eine betörende Mischung aus Pop, Jazz, Ambient & Rock • Charlotte Greve (voc, as, synth), Keisuke Matsuno (g), Simon Jermyn (b), Tommy Crane (dr)

Samstag, 29.02.2020
11:00 Uhr
Bauhaus (Dessau)

We Fight Back

Weills musikalischer Beitrag gegen den Nationalsozialismus. Präsentiert wird ein multimediales Programm mit authentischen Tondokumenten sowie Fotos und Filmausschnitten aus den Jahren 1942 bis 1945 • Stefanie Wüst (voc), Reinhard Schmiedel (p), Dr. Jürgen Schebera (Texte) • Kurt Weil Fest 28.2. - 15.3.

19:00 Uhr
Heilandskirche

Confessio Musicale

Werke des Frühbarocks bis zur Frühromantik - von Michael Praetorius bis zu Felix Mendelssohn Bartholdy. 25 junge Musiker*innen aus Sachsen spielen mehrere Konzerte, die sie vorher in mühevoller Erarbeitung zusammengefügt haben • u.a. auch am 28.02. in der St. Laurentiuskirche

19:30 Uhr
Marienkirche (Dessau)

Unknown, I live with you

Die Geschichte eines Widerstandes afghanischer Frauen gegen ein repressives System und das Patriarchat. Leiterin des Stücks ist die preisgekrönte Komponistin Katarzyna Głowicka • Songs, Avantgarde, Live-Elektronik, Installationen zu Texten afghanischer Dichterinnen • The Airport Society, Katarzyna Głowicka (comp), Krystian Lada (reg) • Kurt Weil Fest 28.2. - 15.3.

20:00 Uhr
Conne Island

Retrogott & Hulk Hodn »Land und Leute«

Der Philosophen-Rapper mit der Stimme eines Frechdachses und der Produzent mit der größten Frischness haben es ein weiteres mal getan. Mikrofon-check-1-2!

20:00 Uhr
Die Tonne (Dresden)

Tim Allhoff

Ein Klavier spielender Klangpoet. Achtung, es besteht die Möglichkeit komplett in einem Meer aus Klangfarben unterzutauchen. • Tim Allhoff (p)

20:00 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis

newsoundKINO: Spione

DER Agentenfilm schlechthin verbunden mit einem live gespielten Soundtrack verspricht ein aufwühlendes Bild-Ton-Erlebnis zu werden • Matthias Hirth (electronic, synth, p)

20:00 Uhr
Kulturpalast (Dresden)

Taksim Trio

Zwischen den Wurzeln traditioneller türkischer Musik und den offenen Grenzen des improvisierten Jazz • Hüsnü Şenlendirici (cl, Duduk), İsmail Tunçbilek (Bağlama), Aytaç Doğan (Kanun)

Sonntag, 01.03.2020
11:00 Uhr
Gewandhaus, Grosser Saal

MDR Matineekonzert

Mit Stücken von Jörg Widmann (Konzertouvertüre »Con brio«) und Mozart (Sinfonie C-Dur KV 551 („Jupiter“)) • MDR Sinfonieorchester, Jörg Widmann (cl, dgt)

17:00 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Die Sache Makropulos

Ein Opern-Thriller in drei Akten von Leoš Janáček (Text: Karel Čapek) • Anhaltische Philharmonie Dessau, Musikalische Leitung GMD Markus L. Frank • Kurt-Weill-Fest (28.02. - 15.03.)

 

Montag, 02.03.2020
19:30 Uhr
froelich&herrlich im Westflügel

Mondayboxxx Real Jazz Orchestra

An jedem ersten Montag im Monat ist das froelich&herrlich im Westflügel (Hähnelstraße 27) die Spielstätte des Oktetts Mondayboxxx Real Jazz Orchestra. Unter diesem Namen versammelt sich, vor dem zuteilen welken Putz der Wände und unterm warmen Licht des Kronleuchters, ein wechselndes Gros Leipziger Jazzgrößen. Derer gibt es glücklicherweise ja so einige. Das Ensemble bezeichnet seinen Sound als Traditional Jazz. Zu Gehör kommen sowohl Klassiker der Jazzliteratur als auch eigene Arrangements unterschiedlichster Stücke. Der Wärme speiende Kamin lädt zum Verweilen ein, Plakate von Robert Voss fangen machen umherschweifenden Blick und im unbedingten Zentrum des abendlichen Geschehens steht natürlich die nahezu greifbare Spielfreude des Ensembles. Bei fortgeschrittener Ausgelassenheit legt man die Entscheidung über die nächsten zu spielenden Soli schon auch mal in die Hände des Publikums, welches sich darüber kaum entzückter zeigen könnte.


Eintritt frei, Spenden erbeten

20:00 Uhr
Laden Auf Zeit

Breu

Ein Hybrid aus Fusion Jazz, Pop und freier Improvisation • Maximilian Breu (dr), Andreas Dombert (g), Olga Reznichenko (p), Alex Bayer (kb) • Jazz im Theater

Dienstag, 03.03.2020
20:00 Uhr
Horns Erben

Church of Jupiter

„Zieht die Linie noch ein Stückchen weiter nach hinten, noch ein wenig...Ja! Jetzt!“ Und doch übertreten diese fünf Herren auch diese Grenze, machen sich frei von Herkömmlichem und bewegen sich musikalisch auf frischem Terrain • Uli Huebner (ts), Vincent Bababoutilabo (fl), Malte Sieberns (p), Paul Lapp (kb), Philippos Thönes (dr)

Mittwoch, 04.03.2020
20:00 Uhr
Haus Auensee

Wanda

Sie machen unaufhörlich guten und poppigen Indie-Rock - ! - und der mit Zigarette im Mundwinkel geschmückte Michael Wanda - stets vagabundierender Natur - schafft es mit Band - die ihm den Rücken stärkt - stets einen positiven Gesamteindruck zu wahren • Michael Wanda (voc, g), Christian Immanuel Hummer (keyb), Manuel Christoph Poppe (g), Reinhold Weber (b) und Lukas Hasitschka (dr)

20:00 Uhr
Täubchenthal

Charlie Cunningham

Ein Gitarrenvirtuose auf dem „permanenten Weg“ nach Oben. Eine gefühlsintensive Begegnung

20:00 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis

A Tribute to Gary & Pat

Ein Abend mit Blick auf die Zusammenarbeit von Pat Metheny und Gary Burton • Werner Neumann (g), Volker Heuken (vib), Pepe Berns (b), Maximilian Stadtfeld (dr)

Donnerstag, 05.03.2020
19:30 Uhr
Marienkirche (Dessau)

Kaoshüter

Die wundersame Anna Mateur singt und tanzt das Unerwartete • Kim Efert (g) • Kurt-Weill-Fest (28.02. - 15.03.)

20:00 Uhr
Horns Erben

Horns[dʒæz]Session

Der spaßig-spritzige Jazz ist hier zu Haus, der Blues kommt zu Besuch und ab und an springt Rock’n’Roll aus dem Hinterzimmer herein und trällert mit • Eintritt frei

20:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

Großes Konzert

Konzert für Klavier und Streichorchester. Präsentiert werden Schnittke, Mozart und Prokofjew • Sergei Babayan (p), Gewandhausorchester, Rafael Payare (dgt) • auch am 6.3.

Freitag, 06.03.2020
20:00 Uhr
Theaterhaus Schille

New Boplicity

Ein jazziger Cocktail ohne Geschmacksverstärker, sondern pur und roh, so wie wir es gerne haben. Im Repertoire sind Hits von Slide Hampton, Joe Henderson oder Benny Golson • Hubertus Böhm (tp, flh), Frank Nowicky (as, fl), Matthias Büttner (tb), Eckart Gleim (g), Thomas Moritz (kb), Peter Jakubik (dr) • LeipJAZZig-Konzert

20:00 Uhr
Noch Besser Leben

Scotch & Water

Indie-Folk-Pop-Band aus Hamburg • Samira Christmann (voc), Max Quentmeier (b), Hansjakob Wedemeyer (g), Lasse Weinbrandt (dr) and Dennis Bajer (sounds, comp) • Support: Lioba

20:00 Uhr
Die Tonne (Dresden)

KILTER »Axiom«

Progressiver Metal-Jazz aus New York mit tüchtig Wumms • Ed Rosenberg III (bs), Laurent David (b), Kenny Grohowski (dr)

Samstag, 07.03.2020
19:30 Uhr
Händel-Haus (Halle/S.)

Thomas Scheytt Solo

Die Jazzpodium bezeichnete ihn bereits als „einer der besten zeitgenössischen Boogie-und Blues-Pianisten“

20:00 Uhr
Mediencampus Villa Ida

Blind Date On Stage

Nicht nur als verdienstvoller Stage-Night-Initiator ist in Leipzig und weit darüber hinaus der mitunter heftig in die Saiten greifende Werner durchaus kein Neu_er_Mann. Versteht er es doch im rockigen Gestus mit bluesigem Feeling Mitmusiker *innen souverän in improvisatorische Freiräume zu führen und dabei zugleich eigene Akzente zu setzen. Auch Rudi muß sich nicht hinter seinem ziemlich großen zupfbaren Streichholz verstecken, wenn er nicht nur Engel_gleiche Töne herbeizaubert. Kann er doch bereits einige Meriten an der Seite von Größen wie Ernie Watts, Bob Mintzer, Charlie Mariano, Karl Berger, Leszek Zadlo und Sheila Jordan aufweisen. Und Eric hat inzwischen schon manches Schaef(er)chen ins Trockene gebracht, seit er zusammen mit Michael Wollny und Eva Kruse als Trio [em] die deutsche Jazzszene aufzumischen begonnen hat. Eine Reihe erfolgreicher Einspielungen belegen dies mit schlagenden Beweisen. Auf seinem Album »Kyoto mon Amour« hat sich der ambitionierte Komponist und Zen-Praktiker jüngst per ‘weglosem Weg‘ von Europa nach Fernost bewegt. Die aus drei aufeinander folgenden Jahrzehnten stammenden meisterlichen Jazzer standen tatsächlich noch nie gemeinsam auf der Bühne, bevor es nun zu diesem spannungsreichen Gipfel des Unvorhersehbaren kommt. Also…auf nach Gohlis! 



 

Werner Neumann (g), Rudi Engel (b), Eric Schaefer (dr) • Campus Jazz

20:00 Uhr
Horns Erben

Florian Kästner Solo

Der vielseitige Leipziger Pianist spielt sein drittes Soloprogramm – Sprünge ins Unerwartete, Brüche und kraftvolle Momente sind zu erwarten

20:00 Uhr
DB-Werk (Dessau)

Nice’n‘Easy

Debüt des Ausnahmekünstlers Thomas Quasthoff im sensiblen Balladensound, unterstützt von den Jazzmeistern • Simon Oslender (p), Dieter Ilg (b), Wolfgang Haffner (dr) • Kurt-Weill-Fest (28.02. - 15.03.)

20:30 Uhr
Subbotnik

Marius Dierberg und die Zugezogenen

Er ist Sänger und Texteschreiber aus der Bundeshauptstadt, sie (seine Band) dahin gezogene Musiker, zusammen nehmen sie kein Blatt vor den Mund • Daniel Hettinger (b), Hannes Elas (p), Janis Haag (dr) • Eintritt frei, Spenden erbeten

Sonntag, 08.03.2020
18:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal

Gewandhaus Brass Quintett

Hier kommt man zum Genuss der Werke von Steffen Schleiermacher, Jan Bach, J.S. Bach und Enrique Crespo

 

18:00 Uhr
Neue Musik Leipzig

Liebe, Spott und Unmoral. Lieder von Georg Kreisler

»Tauben vergiften im Park« und andere Titel in Arrangements von Ed Partyka und Kreisler persönlich • Werkstatt Bigband Dresden, Matthias Boguth (voc), Simon Harrer (tb), Finn Wiesner (sax), Jens Wagner (p), Sebastian Haas (ltg)

19:00 Uhr
UT Connewitz

Die poröse Oper

„Es treibet uns weder Gewinnsucht noch Ehrgeiz dazu an“ so die Initiator*innen dieses Abends im Zeichen des Porösen • Die philosophischen Bauern (Konzept, Wunderkammergestell), Edita Karkoschka (voc, elec, p), Das Gyldfeldtquartett (v, vc, p)

Montag, 09.03.2020
20:00 Uhr
Laden Auf Zeit

Receptáculo

Der Name des Gitarrenduos lädt zu Assoziationen aus der Botanik ein. Übersetzen könnte man ihn als Blütenachse, also den Bereich einer Pflanze, der die Organe der Blüte trägt. Ein Sound also, aus dem etwas Blütenartiges erwächst? • Mateo Marín Calderón (g, fx), David Birschel (g, fx) • Jazz im Theater

20:30 Uhr
die naTo

Bassekou Kouyaté

Groove aus Mali! Wenn er die Ngoni (siebensaitige gezupfte Spießlaute) spielt, verliert man sich komplett • Bassekou Kouyaté (Ngoni), Amy Sacko (voc), Mamadou Kouyaté (ngoni), Moustafa Kouyaté (ngoni), Abou Sissoko (ngoni), Mahamadou Tounkara (yabara, talk-dr), Moctar Kouyaté (kalebasse)

Dienstag, 10.03.2020
20:30 Uhr
Die naTo

June Cocó »Lovers & Dreamers«

Melancholisches, doch immer warmes Dahintreiben begleitet von einer Stimme, die schon Udo Lindenberg zum spontanen Solo auf die Bühne locken konnte • June Cocó (p, samples)

Mittwoch, 11.03.2020
20:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal

musica nova

Ein Abend mit Werken von Goldmann, Obst, Karlheinz Stockhausen • Ralf Mielke (fl), Josef Christof (p), Ensemble Avantgarde, Steffen Schleiermacher (mod, p, ld)

Donnerstag, 12.03.2020
21:00 Uhr
Conne Island

Die Sterne

Mit dem Song „Hey Dealer“ melden sie sich zurück und funkeln wie eh und je. Der großgewachsene Hamburger Frank Spilker und seine Band spielt unverblümten „Hamburger-Schule-Sound“ wie damals im Sommer `95

Freitag, 13.03.2020
19:00 Uhr
Spizz

Lutz Kerschowski & Andreas Meinecke »Östlich der Elbe«

Premiere des Buches »Östlich der Elbe« & Musik von Keimzeit. Das Buch fasst über 200 Songtexte von Bands der Jahre 1970 bis 2013 und bietet genügend Raum für eine ganz bestimmte Art der Melancholie: Dem Erinnern an Vergangenes • Leipzig liest

19:00 Uhr
Horns Erben

Frank Goosen »The Beatles«

Er ist Romanautor und Beatles-Fan. In den frühen 70ern ist es um ihn geschehen und seitdem konnte er nicht mehr ohne die vier Jungs aus Liverpool. Eigene Erlebnisse, die musikalische Entwicklung der »Fab Four« stehen im Mittelpunkt • Leipzig liest

19:30 Uhr
Halle des Elbe-Werks (Dessau)

Dreams and Realities

Ein Abend, der den Facettenreichtum Striepens aufzeigt und seine tiefe Verbindung zur europäischen Musiktradition sichtbar machen wird • Bundesjazzorchester, Ansgar Striepens (ltg) • Kurt-Weill-Fest (28.02. - 15.03.)

20:00 Uhr
Musikalische Komödie, Restaurant

Jazz im Lortzing

Kurt Weill jazzig improvisiert • Ines Agnes Krautwurst (voc), Stephan König (p)

20:30 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis

Der Mann mit der Kamera

(1919, 67 Min., Regie: Dziga Vertov) Der Dokumentarfilm wird live mit seinem neuen Soundtrack untermalt • Simon Quinn (kb, comp), Nolan Quinn (tp), Viola Hammer (p), Brian Quinn (dr) • Sprachlos – Stummfilme mit Live-Musik

Samstag, 14.03.2020
15:45 Uhr
Gewandhaus, Grosser Saal

Orgelpräsentation

Stellt euch doch schon mal mit einer netten Präsentation über die Techniken und die Mystik des Instruments auf unsere diesjährige MusikZeit »Alle Register – die Orgel im Jazz« ein

16:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn Saal

GewandhausKinderchor, Gerhard Schöne

Wenn du fünf Jahre alt bist oder älter, dann überrede deine Eltern doch mal mit dir ins Gewandhaus zu gehen. Da wird gelacht, gehört und gesungen • Gerhard Schöne (voc), GewandhausKinderchor, Johannes Moritz (as, cl, sb-fl), Timo Klöckner (g, bjo, acc), Philipp Rohmer (kb), Walter Zoller (p) Frank-Steffen Elster (ltg)

19:30 Uhr
Theater Magdeburg

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagony

Weills 1930 in Leipzig skandalbegleitet uraufgeführte Gegen-Oper mit genial-eindrücklicher Musik zu noch heute hochaktuellen Texten von Brecht • Cornelia Crombholz (reg), Svetoslav Borisov (ltg) • Kurt-Weill-Fest (28.02. - 15.03.)

19:30 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
Lesung: Wolfram Knauer »Play yourself, man!« & Konzert: 
Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber"

Lesung: Wolfram Knauer »Play yourself, man!« & Konzert: 
Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber"

Wenn zur Leipziger Buchmesse die Lesebegeisterten, Papierfreund*innen und Bücherwürmer die Stadt in eine Art Klein-Buchhain verwandeln und manch Moers-Leser*in sich gar den nervenkitzelnden Verzehr eines Bienenbrotes wünschen mag, möchten wir natürlich unseren Teil zur Leseeuphorie beitragen. Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts Darmstadt, zeichnet in seinem 2019 bei Reclam erschienenen Buch »Play yourself, man!« die Entwicklung des Jazz in Deutschland nach. Er taucht ein in das Berlin der 1920er, zeigt die Zurückdrängung von Swing und Jazz durch den Nationalsozialismus ebenso wie den Aufbruch im Nachkriegs-Frankfurt und den musikalischen Austausch mit den GIs, er beleuchtet die Szene in der DDR und illustriert die Umtriebigkeit der heutigen Jazz-Community. Knauers Buch basiert auf jahrzehntelanger Recherche und Leidenschaft – und es ist eine zum Standardwerk taugende Bestandsaufnahme des wohl vielfältigsten aller musikalischen Genres. Dass 2019 mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis ausgezeichnete Trio Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber rahmt den Abend musikalisch. Die Band erforscht zum einen mehr oder weniger bekannte Songs aus Jazz und Pop, zum anderen widmet es sich den Kompositionen des Vibraphonisten Volker Heuken, die eindeutig aus der Sprache des Jazz kommen, aber auch Ausflüchte unternehmen in konzipierte Improvisationen, Neue Musik oder konzeptionelle Kompositionen.



 

Wolfram Knauer »Play yourself, man!« Die Geschichte des Jazz in Deutschland (Reclam, 2019)

 



Volker Heuken (vib), Maximilian Stadtfeld (dr), Lorenz Heigenhuber (kb) 



 

VVK 8/12 € zzgl. Gebühr bei Culton Ticket, AK 14/10 €

23:30 Uhr
Distellery

Saturday Rave

Folgt den Klängen von Robag Wruhme oder Thomas Stieler • auch am 21.3. & 28.3.

Montag, 16.03.2020
20:00 Uhr
Laden Auf Zeit

Montagzzession

Erst die Hausband, dann darf jede*r der möchte mit jammen. Die Wurzel der Idee, was Jazz überhaupt war und ist, wird hier ausgelebt • Jazz im Theater

Dienstag, 17.03.2020
21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Urban Base Jam

Zweimal im Monat lockt die Urban Base Jam bereits in Berlin, jenem hinlänglich bekannten Pfuhl der Hippness und der unbegrenzten Möglichkeiten, Musiker*innen und geneigte Zuhörer*innen in die Panke. Was sich dort abspielt ist nicht weniger als ein Neo-Soul/Funk/HipHop/Jazz-Ding mit ungeheurer Sogwirkung. Nun kommt das umtriebige Projekt auf Initiative des Schlagzeugers Hans Otto, der auch an der Berliner Ausgabe beteiligt ist, ins hiesige Noch Besser Leben. Mit von der Partie ist der US-amerikanische Pianist Joel Holmes, der bereits mit dem 2018 verstorbenen Trompeter Roy Hargrove tourte und gegenwärtig zum Quartett des Saxofonisten Javon Jackson zählt. Um 20:30 Uhr eröffnet eine Opener-Band den Abend. Eine Stunde später beginnt die bis 23:00 Uhr angesetzte Session.

Mittwoch, 18.03.2020
19:30 Uhr
HMT, Großer Saal

LeipJAZZig-Orkester I Kammerorchester »Artentfaltung«

Im letzten Jahr des zweiten Zweitausender Jahrzehntes eröffnet LeipJAZZig mit seinem Vierteljahrhundert-Jubiläum den hiesigen Jazzfestivalreigen. Dabei erleben zu können, wie gestandene LeipJAZZiger mit der nachfolgenden Jazzergeneration zusammenwirken, ist überaus erfreulich. Dem Jubiläumsmodus gerecht wird schon der Eröffnungsabend, an dem LeipJAZZig-Orkester, Kammerorchesters 'artentfaltung' und LeipJAZZig-Protagonisten Stephan Königs Werk »Inner Orbit« uraufführen. Wiederkehrende Themen des menschlichen Lebens werden wie innere Laufbahnen analog zu Umlaufbahnen von Planeten inszeniert. Dazu passend wird anschließend die königliche kammermusikalische Bearbeitung von Gustav Holts »The Planets« zu hören sein. Als zweite Vorzeigeband aus der Big-Band-Hochburg Leipzig bringt unter der Leitung von Malte Schiller und mit Sebastian Studnitzky am ‘Horn‘ die Spielvereinigung Sued zwei Maßstab setzende Werke aus der Zusammenarbeit von Gil Evans und Miles Davis auf die Bühne: »Porgy and Bess & Miles Ahead«. Klassisch ausgebildet, Oscar Peterson aufgesogen, von Beirach und Wollny frei geschult, kompositorisch begabt und pianistisch sensibel – Olga Reznichenko manifestiert mit den exzellenten Heigenhuber/Stadtfeld an der Seite eine eigenständige Klangsprache. Athina Kontou & Band lotet ihre Identität als jazzende Kontrabassistin mit griechischen Wurzeln aus, während Stephan König am Flügel sein persönliches Songbook aus der Welt der Gegenwartsmusik zusammenstellt. Das Nonett Children Of The Night würdigt die Arrangeure der ehemaligen Radio Bigband Leipzig Eberhard Weise und Henry Walther mit deren Kompositionen /Arrangements sowie zeitlosen Jazzklassikern und führt festivalabschließend zum Resümee: So schön kann Frühlingsanfang klingen! LeipJAZZig….Jazz.…Ja..!



 

LeipJAZZig-Orkester • Stephan König (ltg, p, comp, arrangement), Thomas Prokein (v), Christoph Schenker (vc), Frank Nowicky (as, cl, fl), Michael Arnold (as, cl), Johannes Moritz (as, cl) Michael Breitenbach (as), Frank Bartsch (tp), Gundolf Nandico (cor), Berns Angerhöfer (tb), Frank Kaiser (g), Kay Kalytta (vb, perc), Stephan Weiser (b), Wieland Götze (dr)



 

Kammerorchester »Artentfaltung« • Kerstin Friese (v), Martina Pachmann (v), Anna Maria Kronfeld (v), Adriana Blahunka (v), Ekkehard Holzhausen (v), Angela Hodgson (v), Matthias Schäfer (v), Cora Schwanebeck (br)
Ulrike Strobel (vc), Alejandro Barria (vc), Norbert Stark (kb),
Babett Niclas (harp), Annett Müller (fl), Jürgen Dietze (ob), Axel Andrae (fg), Jochen Pleß (hrn)

20:00 Uhr
INO Café

No Further Noise XXX

Auf dem Instagram-Kanal des Café INO in Lindenau kann man sich durchaus mal für einen verlängerten Augenblick aufhalten. Neben Pflaumenkuchen begleitet von Spritzbeutel-Sahnehäubchen, Himbeer-Baiser, hellen Blümchen auf rundem Marmortisch-Grau finden sich dort auch regelmäßig Hinweise auf die dort stattfindende Reihe des Leipziger Gitarristen Jonas Dorn. Alle paar Wochen lädt dieser wechselnde Gäste zum gemeinsamen musizieren ein. Zuletzt im Februar das sonnenlichtscheue Vollmondorchester. Die Gäste der kommenden Ausgabe sind Schlagzeuger Philipp Scholz und Bassist Philipp Martin, die unter anderem das Trio GLOTZE – dort als ergänzt um Saxofonist Mark Weschenfelder – als gemeinsames Experimentierfeld ausmachen. In diesem Sinne: Fort von allem was viereckige Augen macht. Kuchen schmeckt meist noch besser als er aussieht und Musik hört man ohnehin am besten live.


 

Jonas Dorn (g), Philipp Scholz (dr), Philipp Martin (b) • Eintritt frei, Spenden erbeten

Donnerstag, 19.03.2020
20:00 Uhr
UT Connewitz

Spielvereinigung Sued feat. Sebastian Studnitzky & Malte Schiller

Sebastian Studnitzky (tp), Malte Schiller (ltg), Sonja Hornacher (fl, afl), Simon Bodensiek (fl, ob, bcl), Johannes Moritz (afl, cl), Henrik Baumgarten (cl), Mark Weschenfelder (as), Konrad Schreiter (tp), Patrick Schanze (tp), Tim Jäkel (tp), Vincent Hahn (tp), Roland Heinze (tp), Andreas Uhlmann (tb), Stephan Krause (tb), Ludwig Kociok (tb), Matthias Büttner (btb), Matthias Hochmuth (tba), Juliane Grepling (frh), Julius Wassenaar (frh), Juri de Marco (frh), Lorenz Heigenhuber (kb), Philipp Scholz (dr) • 25. Festival LeipJAZZig (18. – 21.3)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Bleedingblackwood

Melodische Soundscapes & Lo-Fi-Pop-Balladen

Freitag, 20.03.2020
20:00 Uhr
Theaterhaus Schille

Olga Reznichenko Trio I Athina Kontou Band

Olga Reznichenko (p, comp), Lorenz Heigenhuber (kb), Maximilian Stadtfeld (dr) I Kalliopi Skourtou (voc), Luise Volkmann (as), Lucas Leidinger (p), Athina Kontou (kb), Christoph Hillmann (dr) • 25. Festival LeipJAZZig (18. – 21.3)

20:00 Uhr
Horns Erben

Lammel I Lauer I Bornstein »Field«

That's the jazz, aha aha, we like it. Warme Sounds, brillante Kompositionen und eine spielerische Dynamik, die man selten zu sehen bekommt • Andreas Lammel (p), Florian Lauer (dr), René Bornstein (kb)

20:00 Uhr
Felsenkeller, Ballsaal

Johnossi

Die zwei Schweden, die sich vor allem in den frühen 10er Jahren mit geradlinigem Indie-Rock einen Namen machten, melden sich nach längerer Pause zurück - mit Wumms!

22:00 Uhr
Conne Island

TOYTOY plays Daft Punk »Homework« [rejazzed]

Also das nennen wir mal wirklich einen Ausgehtipp für Jazzfans an einem Freitag, denn hier verbindet sich eins der einflussreichsten Alben der elektronischen Musik mit dem Sound des Jazz, den wir lieben • Alex Eckert (g), Silvan Strauss (dr), Daniel Stritzke (b), Samuel Wootton (perc) • Support: POLY POLY

Samstag, 21.03.2020
19:00 Uhr
Opernhaus

Der Sturz des Antichrist

Was kann der Einzelne tun, wenn der Faschismus sich durchsetzt? Die Oper des von den Nationalsozialisten ermordeten Komponisten Viktor Ullmann • Gewandhausorchester, Balázs Kovalik Christoph Gedschold (ltg) • auch 29.3., 2.4., 12.4., 18.4., 26.4.

20:00 Uhr
Theaterhaus Schille

Stephan König Solo I Children of the Night

Stephan König (p) I Frank Bartsch (tp, flh), Michael Arnold (as), Frank Nowicky (ss, ts), André Bauer (bar), Matthias Büttner (tb), Matthäus Krzywdzinski (g), Jörg Leistner (p), Thomas Moritz (kb), Peter Jakubik (dr) • 25. Festival LeipJAZZig (18. – 21.3)

20:30 Uhr
die naTo

Holler my Dear

Mit tanzenden Beinen geht es jetzt gerade aus in Richtung warme Jahreszeit - und das ist ein Soundtrack dafür • Laura »Laus« Winkler (voc, keys), Stephen Molchanski (tp, voc, rap, keys), Fabian Koppri (mand, g, voc), Valentin Butt (acc), Lucas Dietrich (b), Max Santner (dr)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Children

Singen schon ziemlich himmlisches Zeug - dreamy, poppig und von heute • Laura Daede (p, voc), Steffi Frech (voc, g), Hanno Stick (dr)

Sonntag, 22.03.2020
10:00 Uhr
Blauer Salon, Central Kabarett

Jazz-Brunch

Aufstehen und danach ein wenig Jazz brunchen • Jasmin Morell (voc), Andreas Groß (p), Friedemann Döhn (as), Martin Joost (dr)

11:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

MDR Matineekonzert

Werke von Nielsen, Rautavaara, sowie Berlioz • Christian Sprenger (fl), MDR Sinfonieorchester, Kazuki Yamada (dgt)

 

16:00 Uhr
Georg-Friedrich-Händel Halle, Kleiner Saal (Halle/S.)

Swingin’ Ladies plus 2

Hier wird auch vierhändig gespielt – Ragtime, Swing, BoogieWoogie, Blues und mehr • Nicki Parrott (b, voc), Stephanie Trick (p), Engelbert Wrobel (cl, sax), Paolo Alderighi (p)

18:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn Saal

Hagen Quartett

Drei mal Hagen, einmal Schmidt - herauskommt eine tolle Präsentation von auditiven Mozart-Goldstücken und Puccini-Juwelen, sowie einer Vorschau eines der vielen Mendelssohn Bartholdy-Perlchen • Lukas Hagen (v), Rainer Schmidt (v), Veronika Hagen (va), Clemens Hagen (vc)

18:00 Uhr
Opernhaus

Lamento

Ballettabend von Mario Schröder mit Musik von Udo Zimmermann, J.S.Bach, sowie H.M.Górecki • Gewandhausorchester, Christoph Gedschold (ltg) • auch 3.4., 12.4.

 

Montag, 23.03.2020
19:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

Saisonvorschau

Andris Nelsons und das Gewandhausorchester präsentieren die Saison 2020/2021 • Eintritt frei

20:00 Uhr
Laden Auf Zeit

Domizil

Kernige Rhythmen, mystisch komplex, toll arrangiert – Stücke zum wegstruddeln • Asger Nissen (as), Arne Braun (g), Julian Schenk (b), Johann Gottschling (dr) • Jazz im Theater

20:30 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Root 70

Root 70

Mit »Nils Wogram’s Root 70«, 2001 bei 2nd Floor veröffentlicht, spielten sich Posaunist Nils Wogram, Hayden Chrisholm am Altsaxofon, Kontrabassist Matt Penman und Jochen Rückert am Schlagzeug erstmals gemeinsam in die Ohren geneigter Hörer*innen. Zwischenzeitlich sind seit Gründung der Band zwanzig Jahre vergangen. Anlässlich dieses Jubiläums ist die Band – mit Blick zurück und nach vorn – auf Tournee. Sieben Alben folgten dem ersten nach. Die jüngsten vier sind auf Wograms eigenen Label nWog-Records erschienen. In der Gründung eines eigenen Labels sah der 47-jährige die Möglichkeit eine „eigene Stringenz“ zu verfolgen – langfristig auf die Entwicklung seiner Bands setzen zu können, ohne dabei kommerzielle Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Anliegen scheint insbesondere mit Root 70 mehr als geglückt. Widmete sich die Band auf »Wise Men Can Be Wrong« beispielsweise Jazz-Standards, um sich mit gewachsenem Können nochmals an Material zu erproben, welches vermutlich viele Musiker*innen am Beginn ihrer Laufbahn begleitet, erweiterte die Band für »Riomar« sogar die Besetzung. Root 70 with Strings, in Anspielung auf Charlie Parker with Strings, gibt sich unter anderem Einflüssen von Miles Davis’ »Birth Of The Cool« Mendelssohn und Alban Berg hin und schafft dabei kein Nebeneinander von Jazz-Quartett und Streichern, sondern ein gemeinsames, neu zu ergründendes Miteinander. Es gelingt Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden, ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt deren Klang wir – live in Leipzig – mit Vorfreude erwarten.

 



Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rückert (dr) 



 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 20/16 €

Dienstag, 24.03.2020
20:30 Uhr
Subbotnik

Shades Of Blue NachbarschaftsJazz

Das Subbotnik in der Könneritzstraße 32 bezeichnet sich als Kultur und Wohnzimmerkneipe und verspricht damit keineswegs zu viel. Nebst dunklem Holzboden, gülden bemusterter Tapete, mancher Klinker-Wand, gemütlichem Sitzmobiliar und Rauschschwaden zu fortgeschrittener Stunde gibt es in der einladenden Enge des Ladens auch sehr regelmäßig viel Musik zu hören. Mit der monatlich stattfindenden Reihe Shades of Blue möchte man das Potential einer Kneipe als Kulturraum, als Ort der musikalischen Begegnung nutzen. NachbarschaftsJazz kann man gerne auf zweierlei Art verstehen. Einerseits ist da – bedingt durch den Ort – der niedrigschwellige Zugang zum Kosmos Jazz-Musik und anderseits der Fokus auf der musikalischen Schaffen hiesiger Musiker*innen und deren verschiedener Band-Formationen. Das für den kommenden Termin angekündigte Schweizer Trio We Are Old um den Saxofonisten Elio Amberg firmiert dementsprechend als Ausnahme von der Regel.

 



We Are Old • Paul Amereller (dr), Xaver Rüegg (b), Elio Amberg (sax)

Mittwoch, 25.03.2020
20:00 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis
Kleine Helden #6 Wolfgang Schmid

Kleine Helden #6 Wolfgang Schmid

Von wegen „Kleine Helden“! Der 1948 in Stuttgart geborene Bassist rangiert schon eher in der Kategorie „Legende“. Wilde Soul-Musik machte Schmid als Sänger und Gitarrist in unterschiedlichen Bands. Dann wurde der E-Bass sein Hauptinstrument. Er arbeitete als Tontechniker und stieg 1972 bei Passport, der Band des Saxofonisten Klaus Doldinger, ein. Ganz unterschiedliche Gruppen gab es im Lauf der Jahre, oft Trios mit E-Gitarre, Schlagzeug und Wolfgang Schmids unumstößlichen Bassfundament, etwa PARADOX mit Gitarrist Bill Bickford und Schlagzeug-Legende Billy Cobham oder das Trio mit Cobham und Gitarrist Peter Wölpl. 1987 gründete Wolfgang seine Band KICK. Diese existiert in unterschiedlichen Besetzungen bis heute. Darüberhinaus war er in der Fernsehsendung »Super Drumming« Musical Director. Wer gerade 1:25 Minuten übrig hat könnte durchaus mal einen Blick in die von Pete York moderierte Sendung werfen. Einfach mal bei YouTube „awesome bass solo“ und Wolfgang Schmid suchen. „Nicht schlecht“ würde man dazu wohl in Schwaben sagen. In Leipzig trifft Schmid auf den Gastgeber der Reihe »Kleine Helden«, den Gitarristen und Hochschulprofessor Werner Neumann. Gemeinsam werden die beiden über Karrierehöhepunkte, Kurioses und Absaitiges sprechen und natürlich miteinander Lieblingssongs auf die Bühne bringen.



 

Wolfgang Schmid (b), Werner Neumann (g)

 



VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 26.03.2020
20:00 Uhr
Täubchenthal

Fil Bo Riva

Kein Hokus Pokus, sondern straighter Indie-Pop mit Folkeinflüssen

20:00 Uhr
Moritzbastei

L'art de Passage

Das improvisierende und unheimlich gekonnte Hin- und Herspringen von verschiedensten Stilen könnte zu unübersichtlichen Temperaturschwankungen im menschlichen Organismus führen, doch ein Glück steht flächenartig dahinter das Streichquartett, das Ruhe, Stringenz und elegante Schnittigkeit mit hinein bringt • Stefan Kling (p), Tobias Morgenstern (acc) und Wolfgang Musick (b), Jansen Folkers (vl), Sophia Heide (vl), Nora Rennau (vla), Johannes Henschel (clo)

20:00 Uhr
Horns Erben

Johnny Rakete »Kummer & Qualm«

Der Rapper mit der langen Matte und der Hornbrille spricht wieder zu uns. Diesmal auch mit Selbstkritik, die ja durchaus wenig Platz findet im deutschen Rap, oder?

20:00 Uhr
Gewandhaus, Großer Saal

Großes Concert

Fokus liegt auf HK Grubers »Geschichten aus dem Wiener Wald«, welches an diesem Abend uraufgeführt wird • Gewandhausorchester, Andris Nelsons (Dirigent) • auch 27.3.

20:30 Uhr
Subbotnik

Kodian Trio

Im UK ein echter „big fish“ der neuen Improvisationsmusik. Fängt direkt beim ersten Klang an zu kribbeln • Colin Webster (as), Andrew Lisle (dr) Dirk Serries (g) • Eintritt frei, Spenden erbeten

20:30 Uhr
UT Connewitz
Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Draußen, nachts im winternackten Wald – jeder Atemzug einer, der die Umgebung unerwartet laut aufwühlt. Lärmend peitscht gefrorener Matsch an die klappernde Fahrradkette, Reiher schrecken in den Wipfeln auf und auch ihr Flügelschlag nährt, was im Dunkel ausharrt und uns erwartet. Angst. Diesem Gefühl unbestimmter innerer Enge widmet sich der 1994 geborene Pianist, Sound Designer und Komponist Philipp Rumsch auf seinem dritten Denovali-Release »µ: of anxiety x discernment«. Basierend auf Recherchen, Beobachtungen und selbstgeführten Interviews entwirft er mit seinem Ensemble ein multiperspektivisches Bild dieses Gefühlskomplexes. Rumsch möchte dabei fort vom individuellen Erleben der Angst, hin zur kollektiven Wahrnehmung dieses Phänomens. Erscheint nicht gegenwärtig und angesichts einer wachsenden politischen-und kapitalistischen Ausschöpfung der Angst, jenes einsame Herzklopfen, ausgelöst vom Vielleicht-Verborgenen im finsteren Geäst, nahezu wie ein romantisches Relikt früherer Tage? Das Ensemble, gegründet ausgehend von der Idee, die Klangsprachen von Ambient, Minimal Music und Avant-pop in ein orchestrales Format zu übertragen, besteht aus Musiker*innen aus Leipzig, Berlin, Dresden und Weimar. Letztmals erlebten wir das Ensemble 2018 während der 43. Leipziger Jazztage anlässlich Rumschs Auszeichnung mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis – ebenfalls im UT Connewitz. Atmosphärische Klangflächen, gemeinsame Klangimprovisationen jenseits klassischer Improvisationsstrukturen, gebettet in die fantastische Kulisse des UT’s, ließen uns berückt zurück. Herzklopfen? Natürlich! Aus Vorfreude auf neue Einsichten und neue Musik des Philipp Rumsch Ensembles. 




 

Lisa Zwinzscher (voc), Matti Oehl (as), Johannes Moritz (cl, bcl), Vincent Hahn (tp, flh), Antonia Hausmann (tb), Franziska Ludwig (vc), Volker Heuken (vib), Markus Rom (g), Paul Brauner (kb), Christian Dähne (b), Maximilian Stadtfeld (dr), Philipp Rumsch (p, synth, elec, ltg)

 

VVK 14/10 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 16/12 €

Freitag, 27.03.2020
18:00 Uhr
Heilandskirche Plagwitz, Café/Kapelle

2. Hausmusik

Gemeinsames Musizieren - da kann etwas entstehen. Wer Lust hat, der*die melde sich an!

20:00 Uhr
Horns Erben

PopAkademie live: Get the groove

Nachwuchs-Jazzer spielen solo oder zusammen mit Bandkolleg*innen. Schneit vorbei und spürt den Groove

20:00 Uhr
Georg-Friedrich-Händel Halle (Halle/S.)

SLIXS »Playgrounds«

A Capella neu gehört – waghalsige Mischung aus Jazz, Pop, Funk & Klassik • Katharina Debus, Michael Eimann, Gregorio D’Clouet Hernández, Karsten Müller, Thomas Piontek, Konrad Zeiner

20:30 Uhr
Subbotnik

Safran

Ein Hang zur Schwere und dann wieder der Klaps vorn Mors, der einem die gute Laune ins Gesicht zeichnet - ein Sound zwischen Portishead und Lady Gaga • Klaus Schüller (voc, as, g, synth), Friedrich Weber (p, vln, synth, voc), Ben Briggmann (b, voc), Mats Niepmann (dr, as, voc) • Eintritt frei, Spenden erbeten

Samstag, 28.03.2020
20:00 Uhr
Heilandskirche Plagwitz, Café/Kapelle

Liederabend mit Volkmar Funke

Ein Abend mit Liedern des Schauspielers, Sängers und Puppenspielers, die zu mehr Solidarität und Nächstenliebe aufrufen

20:00 Uhr
Horns Erben

Coşkun Wuppinger Duo

Ein Zusammenkommen zweier besonderer Gitarristen. Zwischen Jazz, Klassik und orientalischer Musik • Frank Wuppinger (g), Ozan Coşkun (g)

20:00 Uhr
Schumannhaus

Club Florestan

Das Jazzensemble Feine Herren macht coolen Modern Jazz • Jürgen Zimmermann (as, cl), Bastian Ruppert (g), Sascha Stratmann (b)

20:00 Uhr
Zum Wilden Heinz

Konzert Komplizen

Indiesound mit Souleinschlägen

Sonntag, 29.03.2020
11:00 Uhr
Werkcafé im Kulturhof Gohlis

Puschel sucht den Frühling

Musikalische Suche nach dem Frühling für Kleine • Jan Deicke (Stimme, Puppenspiel), Matthias Hirth (p)

Montag, 30.03.2020
20:00 Uhr
Laden Auf Zeit

GLITCH

Glitch, eine Reihe, die dem Kopf des Saxofonisten Uli Huebner und dem Kopf des Pianisten Valentin Gerhardus entsprungen ist. Der Name? Ein Glitch passiert im Cyberspace meist unerwartet. Er ist eine Fehlfunktion, ein Error und zieht Unerwartetes mit sich. Der Ort? Der Laden auf Zeit, ein Kulturplatz für Schauspiel, Kunst und Musik im Leipziger Osten. Das Glitch-Konzept? Zwei Sets mit improvisierter Musik mit stets neuen Musiker*innen, gerne aus anderen Städten. Man möchte dazu beitragen, den Dialog verschiedener Musikszenen zu verbessern. Die Glitch-Idee? Akustische, sowie elektronische Klangelemente zu vereinen und sich von Genre-Schubladisierungen zu entfernen. Das Glitch-Ziel? Gibt’s nicht! Man möchte sich frei und jedes Mal völlig offen und natürlich entfalten, wie ein bunter Jazz-Schmetterling. Oh, Moment, da war sie – die Schubladisierung. Nehmen wir zurück, 'tschuldigung. Wir meinen natürlich: wie ein Glitch, bei dem das Resultat nicht berechenbar ist. Die Gäste vom nächsten Glitch? Leif Berger, gefragter Schlagzeuger aus Köln, der übrigens bei den letzten Leipziger Jazztagen mit der Band Salomea auf der Bühne saß. Weiterer Gast ist Jacob Mundt, Bassist aus Kopenhagen, dessen Style sich zwischen Indie, Jazz und Flying Lotus bewegt.



 

Uli Huebner (as, sampler), Valentin Gerhardus (p, electronics), Leif Berger (dr), Jacob Mundt (b)

20:30 Uhr
Subbotnik

Malstorm

Erschaffen bunte Farben - wilde Jazzmusik als schaute man durch ein Kaleidoskop Florian Walter (as), Axel Zajac (g), Jo Beyer (dr) • Eintritt frei, Spenden erbeten

Dienstag, 31.03.2020
20:00 Uhr
Horns Erben

Maxim Frischmann Quintett

Frischmanns Kompositionen verweben die Zeiten. Der Sound des Quintetts wird bestimmt von offenerer Improvisation und Interaktion • Maxim Frischmann (ts, ss, bcl), Tobias Krüger (as), Paul Brauner (kb), Valentin Gerhardus (p), Zhitong Xu (dr)

Donnerstag, 02.04.2020
20:00 Uhr
Moritzbastei

Bundesweites Jazznachwuchsfestival »Jazz talentZZ«

Georg Demel Quartett • Georg Demel (tb), Christopher Kunz (ts), Stephan Deller (b), Tom Friedrich (dr)

 



Fritschi Heun • Fe Fritschi (acc, p), Francois Heun (sax)



 

INTERSPACES • Fiona Grond (voc), Moritz Stahl (ts), Philipp Schiepek (g)

Freitag, 03.04.2020
20:00 Uhr
Moritzbastei

Bundesweites Jazznachwuchsfestival »Jazz talentZZ«

Rainald Brederling Quintett • Sonia Loenne (voc), Robin Rauhut (p), Grégoire Pignède (b), Eddy Sonnenschein (dr)



 

Tony Williams Quartett • Anthony Williams (p), Katharina Koch (voc), Luca Genze (b), Erik Mrotzek (dr)



 

Violet Greens • Danielle Hertje (voc), Moritz Land (g, voc), Arthur Kohlhaas (sax), Elias Vollmer (p), Felix Gerbig (b), Timmothy Remfrey (dr)

Samstag, 04.04.2020
19:30 Uhr
HMT Grassistr. 8, Großer Saal

7. HMT-Jazzfest

Seit 2008 veranstaltet die Fachrichtung Jazz/Popularmusik das HMT-Jazzfest. Dazu werden hochkarätige nationale und internationale Musiker*innen eingeladen, die Tage vor den Konzerten mit den Studierenden arbeiten, um dann gemeinsam mit ihnen im Großen Saal der HMT zu konzertieren • auch am 5.4.

20:00 Uhr
Moritzbastei

Bundesweites Jazznachwuchsfestival »Jazz talentZZ«

STELLA • Valentin Melvin (p), Charly Härtel (b), Eddy Sonnenschein (dr), Viktor Fox (sax)



 

Count Spacey • Joshua Lutz (keys), Darius Blair (sax), Niko Huber (g), Jan Portisch (b), Jan Iser (dr) 



 

Snice • Martín Zamorano (p), CLEO (voc), Max Fortmann (tp), Martin Löcken (sax), Niklas Werk (g), Judith Krischke (b), Bastian Menz (dr)

Sonntag, 05.04.2020
19:30 Uhr
HMT Grassistr. 8, Großer Saal

Vergabe des 1. Mitteldeutschen Jazzpreises

Die Verleihung + Konzert findet im Rahmen des 7. HMT-Jazzfests statt

Freitag, 17.04.2020
20:30 Uhr
Reformierte Kirche zu Leipzig
MusikZeit: Barbara Dennerlein

MusikZeit: Barbara Dennerlein

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

„Das bin ich und das ist meine Musik“, so Organistin Barbara Dennerlein in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk als Antwort auf die Frage, woher einst ihr Wunsch gekommen sei, ihr sogenanntes Hobby zum Beruf zu machen. Die Orgel kam als Weihnachtsgeschenk zur elfjährigen Barbara. Autodidaktisch, mit nicht einmal zwei Jahren Unterricht hat die gebürtige Münchnerin ihr Instrument erlernt, ist an und mit ihm gewachsen, sodass sich ihr Frage der Berufsabsicht schlicht nicht stellte. „Es war einfach so“. Bereits mit fünfzehn spielt sie erste Auftritte in Jazzclubs. In den nachfolgenden Jahren veröffentlicht sie erste Platten auf ihrem selbstgegründeten Label Bebab Records, arbeitet auch mit dem renommierten Münchner Label Enja zusammen und findet darüber erstmal mit ihrer Musik den Weg in die USA. Stets im Gepäck, die „Liebe ihres Lebens“, die Hammond B3. Auf ihr Fußpedalspiel legt sie besonderen Wert. Ihr linker Fuß tanzt über die Bässe, während der rechte die Lautstärke reguliert. Insbesondere auch wegen dieser imponierenden Beinarbeit lassen Dennerleins Solo-Konzerte niemanden an ihrer Seite vermissen. In der Reformierten Kirche wird Dennerlein neben ihrer Hammond auch die 1656 Pfeifen der dortigen Jehmlich-Orgel zum Klingen bringen. Erstmal spielte sie auf Anfrage der Bach-Tage Würzburg auf einer Kirchenorgel. Zwischenzeitlich komponiert sie auch eigens für dieses Instrument. Ihr 2016 veröffentlichtes Solo-Album »My Moments« vermittelt einen Eindruck der Klangwelten beider Instrumente. Wenngleich jede Pfeifenorgel auf ihre Art einmalig ist und ein Kennenlernen vor dem Konzert für Dennerlein unabdingbar macht. Schließlich möchte sie während des Spielens ihre Gedanken „frei laufen“ lassen und zum Ausdruck bringen, was Jazz für sie bedeutet: Freiheit.

 


VVK 24/20 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 27/22 €

Samstag, 18.04.2020
20:30 Uhr
Michaeliskirche
MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

In freien Improvisationen spüren Arno Krokenberger und Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume. Arno Krokenberger und Matti Oehl verzichten auf musikalische Absprachen jeglicher Art. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit sind Ausgangspunkt jedes Konzertes. Regelmäßiges gemeinsames Musizieren sichert eine schlüssige ästhetische Vorstellung und formt die eigene Klangsprache dieser Besetzung.



 

Arno Krokenberger (org), Matti Oehl (sax)

 


VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/12 €

Sonntag, 19.04.2020
16:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 


Für alle, die noch nicht bis in die Puppen aufbleiben dürfen oder Konzerte sowieso lieber zur „tea time“ hören! Das Orgeltrio des Leipziger Gitarristen Werner Neumann spielt am 19.4. zwei Konzerte. Nachmittags können insbesondere die jungen Besucher*innen mehr über die Hauptakteurin der diesjährigen MusikZeit erfahren. Ein bisschen erinnert die wuchtige Präsenz der Hammond-Orgel an eine biedere Wohnzimmeranrichte. Abseits der plumpen Erscheinung ist das Instrument jedoch alles andere als hausbacken. Im April 1935 erklang der verschleierte Klang der Hammond erstmals in einer New Yorker Kirche. Von dort aus zog es Laurens Hammonds Erfindung in unzählige kleine Gemeinden Amerikas. Erstmal angekommen, schupste sie zeitweilig frech die Kirchenorgel von ihrem Thron. Auch jenseits der Gotteshäuser erfreute sie sich rasch großer Beliebtheit und regte – randvoll mit Soul – allerorten zum Tanzen an. Die Hammond kann so einiges: schmatzen, pfeifen, schnaufen, piepsen, tief dröhnen und hoch flöten. Durch all diese Ausdrucks-und Klangmöglichkeiten der Hammond-Orgel in Gospel, Rock, Jazz und Soul wird die musikalische Reise mit dem Werner Neumann Electric Trio führen.

 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

 



VVK 8/4 € zzgl. Gebühr bei Culton, TK 10/6 €

20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 



Große Meister wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band des Leipziger Gitarristen Werner Neumann verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul.

 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Sonntag, 26.04.2020
20:30 Uhr
die naTo
MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

253 Millionen verschiedene Klänge, das errechnete die amerikanische Handelskommission, lassen sich auf einer Hammond B3 erzeugen. Wer Orgel spielt im Jazz, spielt seit jeher dieses bestimmte Modell. So auch Jo(chen) Aldinger. Der gebürtige Stuttgarter der in Dresden, Bosten und Folkwang studierte, ist Träger des ersten deutschen Hammondorgel-Diploms. Seit 2004 doziert Aldinger an der Dresdner Hochschule für Musik. Mit seinem Umzug in die sächsische Landeshauptstadt ging auch die Gründung seines Trios einher. Mit Konni Behrendt an der Gitarre und Claas Lausen am Schlagzeug erzeugt Aldinger einen lässigen, pulsierenden Groove, der an die 70er-Jahre und an The Meters erinnert.

 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Montag, 27.04.2020
20:30 Uhr
UT Connewitz
MusikZeit: Goldings/Bernstein/Stewart »Toy Tunes«

MusikZeit: Goldings/Bernstein/Stewart »Toy Tunes«

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

Von der New York Times als „das beste Orgeltrio des letzten Jahrzehnts“ deklariert, besitzen diese drei einen ganz besonderen Platz in der reichhaltigen Orgeltriogeschichte; mit ihrem abenteuerlichen Eklektizismus gehen sie über den Bop beeinflussten Soul-Jazz von z. B. Jimmy Smith, Brother Jack McDuff und Shirley Scott hinaus und in ihr ganz eigenes musikalisches Reich. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 1991 ist »Toy Tunes« das zwölfte Album des Trios.

 



Larry Goldings (Hammond B3), Peter Bernstein (g), Bill Stewart (dr) 



 

VVK 22/18 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 25/20 €

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