Mittwoch, 08.04.2020
21:00 Uhr
LeipStream @Cammerspiele

Karl die Große (Duo)

Im kleinen, intimen und Corona-konformen Setting eröffnen Wencke Wollny und Antonia Haußmann die LeipStream-Reihe in den Cammerspielen.

Den Link zum Livestream findet sich kurz vor Beginn auf dem LeipStream-YouTube-Kanal unter: https://www.youtube.com/channel/UCmPTfgQHuB9YTe2xVq43yMg

Montag, 28.09.2020
20:30 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Root 70

Root 70

Das Konzert wurde vom 23.03.2020 auf den 28. September 2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

 

Mit »Nils Wogram’s Root 70«, 2001 bei 2nd Floor veröffentlicht, spielten sich Posaunist Nils Wogram, Hayden Chrisholm am Altsaxofon, Kontrabassist Matt Penman und Jochen Rückert am Schlagzeug erstmals gemeinsam in die Ohren geneigter Hörer*innen. Zwischenzeitlich sind seit Gründung der Band zwanzig Jahre vergangen. Anlässlich dieses Jubiläums ist die Band – mit Blick zurück und nach vorn – auf Tournee. Sieben Alben folgten dem ersten nach. Die jüngsten vier sind auf Wograms eigenen Label nWog-Records erschienen. In der Gründung eines eigenen Labels sah der 47-jährige die Möglichkeit eine „eigene Stringenz“ zu verfolgen – langfristig auf die Entwicklung seiner Bands setzen zu können, ohne dabei kommerzielle Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Anliegen scheint insbesondere mit Root 70 mehr als geglückt. Widmete sich die Band auf »Wise Men Can Be Wrong« beispielsweise Jazz-Standards, um sich mit gewachsenem Können nochmals an Material zu erproben, welches vermutlich viele Musiker*innen am Beginn ihrer Laufbahn begleitet, erweiterte die Band für »Riomar« sogar die Besetzung. Root 70 with Strings, in Anspielung auf Charlie Parker with Strings, gibt sich unter anderem Einflüssen von Miles Davis’ »Birth Of The Cool« Mendelssohn und Alban Berg hin und schafft dabei kein Nebeneinander von Jazz-Quartett und Streichern, sondern ein gemeinsames, neu zu ergründendes Miteinander. Es gelingt Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden, ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt deren Klang wir – live in Leipzig – mit Vorfreude erwarten.

 



Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rückert (dr) 



 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 20/16 €

Montag, 07.12.2020
20:30 Uhr
UT Connewitz
Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Philipp Rumsch Ensemble »µ: of anxiety x discernment«

Das Konzert wurde vom 26.03.2020 auf den 07. Dezember 2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

 

Draußen, nachts im winternackten Wald – jeder Atemzug einer, der die Umgebung unerwartet laut aufwühlt. Lärmend peitscht gefrorener Matsch an die klappernde Fahrradkette, Reiher schrecken in den Wipfeln auf und auch ihr Flügelschlag nährt, was im Dunkel ausharrt und uns erwartet. Angst. Diesem Gefühl unbestimmter innerer Enge widmet sich der 1994 geborene Pianist, Sound Designer und Komponist Philipp Rumsch auf seinem dritten Denovali-Release »µ: of anxiety x discernment«. Basierend auf Recherchen, Beobachtungen und selbstgeführten Interviews entwirft er mit seinem Ensemble ein multiperspektivisches Bild dieses Gefühlskomplexes. Rumsch möchte dabei fort vom individuellen Erleben der Angst, hin zur kollektiven Wahrnehmung dieses Phänomens. Erscheint nicht gegenwärtig und angesichts einer wachsenden politischen-und kapitalistischen Ausschöpfung der Angst, jenes einsame Herzklopfen, ausgelöst vom Vielleicht-Verborgenen im finsteren Geäst, nahezu wie ein romantisches Relikt früherer Tage? Das Ensemble, gegründet ausgehend von der Idee, die Klangsprachen von Ambient, Minimal Music und Avant-pop in ein orchestrales Format zu übertragen, besteht aus Musiker*innen aus Leipzig, Berlin, Dresden und Weimar. Letztmals erlebten wir das Ensemble 2018 während der 42. Leipziger Jazztage anlässlich Rumschs Auszeichnung mit dem Leipziger Jazznachwuchspreis – ebenfalls im UT Connewitz. Atmosphärische Klangflächen, gemeinsame Klangimprovisationen jenseits klassischer Improvisationsstrukturen, gebettet in die fantastische Kulisse des UT’s, ließen uns berückt zurück. Herzklopfen? Natürlich! Aus Vorfreude auf neue Einsichten und neue Musik des Philipp Rumsch Ensembles. 




 

Lisa Zwinzscher (voc), Matti Oehl (as), Johannes Moritz (cl, bcl), Vincent Hahn (tp, flh), Antonia Hausmann (tb), Franziska Ludwig (vc), Volker Heuken (vib), Markus Rom (g), Paul Brauner (kb), Christian Dähne (b), Maximilian Stadtfeld (dr), Philipp Rumsch (p, synth, elec, ltg)

 

VVK 14/10 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 16/12 €

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