Dienstag, 02.06.2020
01:05 Uhr
Deutschlandfunk Kultur

Tonart Jazz

Moderation: Vincent Neumann

21:05 Uhr
Deutschlandfunk

Jazz Live

James Brandon Lewis Unruly Quintet

(James Brandon Lewis, Tenorsaxofon

Jaimie Branch, Trompete

Ava Mendoza, Gitarre

Luke Stewart, Bass

Warren Trae Crudup III, Schlagzeug)

Aufnahme vom 2.11.2019 aus dem Quasimodo beim Jazzfest Berlin

Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

 

„Aufsässig“, „ungestüm“ lautet die Übersetzung des Adjektivs in James Brandon Lewis‘ Bandnamen. Der Saxofonist aus New York knüpft mit seinem UnRuly Quintet an die Hoch-Energie-Ästhetik der 60er-Jahre an. Aber seine Musik kennt auch den Groove und Druck von Rock und Free Funk. James Brandon Lewis kommt vom Gospel. Die Emotion und Ekstase afroamerikanischer Gottesdienste prägt sein eigenes Musikverständnis. In diesem Sinne will auch ein Konzert seines UnRuly Quintet eine transformierende Erfahrung sein. Instrumentiert ist die Band wie eine herkömmliche Modern Jazz Combo; die Stücke setzen auf gebundene Rhythmen und Harmonien. Aber die Solisten fegen darüber mit ungezügelter Energie hinweg. Zu Lewis‘ Quintett gehören die schon 2018 in Berlin gefeierte Trompeterin Jaimie Branch und die auch im Avantgarde-Rock und Blues aktive Gitarristin Ava Mendoza. Alarm mit Ansage

Donnerstag, 04.06.2020
20:00 Uhr
Horns Erben

The New Solarism

Meint das Soloprojekt der aus Danzig stammenden Leipziger Künstlerin Izabela Kałduńska. Mit dem komplexen Zusammenspiel ihrer Violine mit verschiedensten Arten der elektronischen und analogen Klangerzeugung lädt sie in sphärische Klangwelten ein • Session im Anschluss. • One Wo/man Horns[dʒæz]Session • Eintritt frei

21:05 Uhr
Deutschlandfunk

JazzFacts

Neues von der improvisierten Musik • Moderation: Karsten Mützelfeldt

Freitag, 05.06.2020
20:00 Uhr
LeipStream@Werkcafé im Kulturhof Gohlis

Werner Neumann Electric Trio – Live(stream)

Mit seinem Orgeltrio feiert Neumann den Stilbruch zwischen Jazz, Rock, Soul, Blues und Gospel. Es verbeugt sich gleichsam vor den Songs und zelebriert den heiligen Moment im Jazz: die Improvisation, das Zusammenspiel, die Kommunikation zwischen den Musikern und zwischen Band und Publikum.

 

Das Konzert wird live gestreamt. Zudem gibt es begrenzte Zahl an Sitzplätzen. Um Anmeldung wird gebeten.

 

Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

Samstag, 06.06.2020
20:00 Uhr
Horns Erben

A Harp At Horns #3

Harfenistin Esther Langer bringt zahlreiche Facetten ihres Instruments und spieltechnische Möglichkeiten zum Ausdruck. Traditionelle Anleihen führen sie zu etwas Neuem, Eigenen.

 

Reduzierte Platzwahl, im Konzertsaal herrscht Maskenpflicht.

Montag, 08.06.2020
20:03 Uhr
Deutschlandfunk Kultur

In Concert

13. Jazzdor Strasbourg-Berlin

Kesselhaus Berlin

Aufzeichnung vom 04.06.2019

Naïssam Jalal „Quest of invisible”

Naïssam Jalal, Flöte

Leonardo Montana, Klavier

Claude Tchamitchian, Kontrabass

&

Unbroken

Régis Huby, Geige

Guillaume Roy, Geige

Vincent Courtois, Cello

Jan Bang, Electronics

Eivind Aarset, Gitarre

Michele Rabbia, Schlagzeug, Electronics

 

Moderation: Matthias Wegner

20:30 Uhr
Livestream aus dem froelich&herrlich

360 ° Mondayboxxx Livestre@m #6 feat. Nora Gomringer

Es ist wieder Montag und damit Zeit für die Mondayboxxx. Dieses Mal zu Gast: Lyrikerin Nora Gomringer mit ihrer Band.

 

Im Vorfeld der Konzerte wird der Kauf eines Soli-Tickets empfohlen. Außerdem kann während des laufenden Konzerts in einen digitalen Hut gespendet werden.

 

Nora Gomringer (txt, voc), Andris Meinig (kb), Philip Frischkorn (p), Philipp Scholz (dr)

 

Weitere Infos & Tickets:

https://www.mondayboxxx.com/

Dienstag, 09.06.2020
21:05 Uhr
Deutschlandfunk

Jazz Live: Jazzdor Berlin Nachlese 2019 »Reise ins Unbekannte«

No Tongues & Foltz Quartet House Of Echo

Aufnahme vom 6. + 7.6.2019 beim Festival Jazzdor in Berlin

Am Mikrofon: Karl Lippegaus

Alljährlich Anfang Juni findet in Berlin das französisch-deutsche Jazzdor Festival statt. Es ist vor allem der zeitgenössischen Improvisationsmusik gewidmet. Mit zwei fulminanten Newcomer-Bands – No Tongues und House Of Echo – wurde es 2019 wieder seinem Ruf ge recht, Überraschungen und Entdeckungen zu präsentieren. No Tongues sind ein Quartett mit zwei Bässen, Saxofon bzw. Klarinette und Trompete. Der Bandleader Matthieu Prual hatte die Idee, zu ethnologischen Feldaufnahmen aus entlegenen Winkeln der Erde in Echtzeit zu improvisieren. Auf Gesänge von indigenen Völkern reagiert die Gruppe, sodass neue, imaginäre Klanglandschaften entstehen. Das Foltz Quartet zeigt starke Bezüge zur Jazz-Geschichte: ohne den Einfluss Eric Dolphys wäre das betörende Bassklarinettenspiel des Straßburgers Jean-Marc Foltz wohl kaum denkbar. Zu seinen Kammerjazz-Kompositionen hat er sich von Tierfotografien aus der afrikanischen Steppe inspirieren lassen. House of Echo ist die Gruppe des jungen Pianisten Enzo Carniel und entstand 2012. Ein subtiles Spiel mit Klangfarben und schimmernden Effekten öffnet weite Hörräume. Dabei bilden sich Klangskulpturen, die umpulst sind von energiegeladenen Rhythmen.

Montag, 28.09.2020
20:30 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
Root 70

Root 70

Das Konzert wurde vom 23.03.2020 auf den 28. September 2020 verlegt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit!

 

Mit »Nils Wogram’s Root 70«, 2001 bei 2nd Floor veröffentlicht, spielten sich Posaunist Nils Wogram, Hayden Chrisholm am Altsaxofon, Kontrabassist Matt Penman und Jochen Rückert am Schlagzeug erstmals gemeinsam in die Ohren geneigter Hörer*innen. Zwischenzeitlich sind seit Gründung der Band zwanzig Jahre vergangen. Anlässlich dieses Jubiläums ist die Band – mit Blick zurück und nach vorn – auf Tournee. Sieben Alben folgten dem ersten nach. Die jüngsten vier sind auf Wograms eigenen Label nWog-Records erschienen. In der Gründung eines eigenen Labels sah der 47-jährige die Möglichkeit eine „eigene Stringenz“ zu verfolgen – langfristig auf die Entwicklung seiner Bands setzen zu können, ohne dabei kommerzielle Kompromisse eingehen zu müssen. Dieses Anliegen scheint insbesondere mit Root 70 mehr als geglückt. Widmete sich die Band auf »Wise Men Can Be Wrong« beispielsweise Jazz-Standards, um sich mit gewachsenem Können nochmals an Material zu erproben, welches vermutlich viele Musiker*innen am Beginn ihrer Laufbahn begleitet, erweiterte die Band für »Riomar« sogar die Besetzung. Root 70 with Strings, in Anspielung auf Charlie Parker with Strings, gibt sich unter anderem Einflüssen von Miles Davis’ »Birth Of The Cool« Mendelssohn und Alban Berg hin und schafft dabei kein Nebeneinander von Jazz-Quartett und Streichern, sondern ein gemeinsames, neu zu ergründendes Miteinander. Es gelingt Root 70 immer wieder sich neu zu erfinden, ohne die Essenz ihres Zusammenspiels zu verlieren. Im Laufe der Jahre hat die Band einen unverwechselbaren Bandsound und eine eigene Sprache entwickelt deren Klang wir – live in Leipzig – mit Vorfreude erwarten.

 



Nils Wogram (tb), Hayden Chrisholm (as), Matt Penman (kb), Jochen Rückert (dr) 



 

VVK 18/14 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 20/16 €

Freitag, 27.11.2020
20:30 Uhr
Michaeliskirche
MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

MusikZeit: Duo Krokenberger/Oehl

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

In freien Improvisationen spüren Organist Arno Krokenberger und Altsaxofonist Matti Oehl verborgenen, offenbaren und vergänglichen Klängen nach. Ihre spielerischen Formen erschaffen Musik der Gegenwart und eröffnen neue Deutungsräume. Die beiden Musiker stimmen sich vor dem gemeinsamen Spiel lediglich hinsichtlich über den vagen Stimmungsverlauf während des Konzerts ab – musikalische Absprachen bestehen nicht. Vertrauen, offene Ohren und schnelle Reaktionsfähigkeit dienen ihnen dabei als Basis. Die Sauerorgel in der Michaeliskirche schätzt Krokenberger für ihr spätromantisches Klangideal und für ihre weichen Übergänge. Möglich sind diese durch die pneumatische Spieltraktur der Orgel – unter jeder Taste befindet sich eine Luftverbindung, die direkt ein Signal an die Pfeifen absetzt. Einem ungehinderten Fluss der Ideen in Echtzeit steht nichts entgegen.

 

Arno Krokenberger (org), Matti Oehl (sax)

 


VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/12 €

Sonntag, 29.11.2020
16:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

MusikZeit: Von Induktionsrädern, Preacher Cords und Rock’n’Roll – Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel

»Alle Register – die Orgel im Jazz«



 

Ein Familienkonzert mit und über die Hammondorgel, für Alle, die noch nicht bis in die Puppen aufbleiben dürfen oder Konzerte sowieso lieber zur „tea time“ hören! Das Orgeltrio des Leipziger Gitarristen Werner Neumann spielt am 29.11. zwei Konzerte. Nachmittags können insbesondere die jungen Besucher*innen mehr über eine der Hauptakteurinnen der diesjährigen MusikZeit erfahren. Die Hammondorgel kann so einiges: schmatzen, pfeifen, schnaufen, piepsen, tief dröhnen und hoch flöten. Durch all diese Ausdrucks-und Klangmöglichkeiten der Hammondorgel in Gospel, Rock, Jazz und Soul wird die musikalische Reise mit dem Werner Neumann Electric Trio führen. 


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)

 



VVK 8/4 € zzgl. Gebühr bei Culton, TK 10/6 €

20:00 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig
MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

MusikZeit: Werner Neumann Electric Trio

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

Seit Werner Neumann sich der Gitarre widmet, übt er sich im Spagat zwischen Jazz und Rock, was man auch der langen Liste seiner Mitmusiker ansieht. Hier findet man Klavierlegende Richie Beirach neben dem Mothers-of-Invention-Sänger Napoleon Murphy Brock oder den Jazz-Schlagzeuger Adam Nussbaum neben dem Deutschrocker Wolf Maahn. Große Meister der Gitarre wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band des Leipziger Gitarristen verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock, R&B und Soul.


 



Werner Neumann (g), Steffen Greisiger (org), Tom Friedrich (dr)



 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

Donnerstag, 03.12.2020
20:30 Uhr
die naTo
MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

MusikZeit: Jo Aldingers Downbeatclub

»Alle Register – die Orgel im Jazz«

 

253 Millionen verschiedene Klänge, das errechnete die amerikanische Handelskommission, lassen sich auf einer Hammond B3 erzeugen. Wer Hammondorgel spielt im Jazz, spielt seit jeher dieses bestimmte Modell. So auch Jo(chen) Aldinger. Der gebürtige Stuttgarter, der in Dresden, Bosten und Folkwang studierte, ist Träger des ersten deutschen Hammondorgel-Diploms. Seit 2004 doziert Aldinger an der Dresdner Hochschule für Musik. Mit seinem Umzug in die sächsische Landeshauptstadt ging auch die Gründung seines Trios einher. Mit Konni Behrendt an der Gitarre und Claas Lausen am Schlagzeug erzeugt Aldinger einen lässigen, pulsierenden Groove, der an die 70er-Jahre und an The Meters erinnert. 


 

VVK 12/8 € zzgl. Gebühr bei Culton, AK 14/10 €

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