Förderer Jazz für Kinder
Montag
08.02.2016
21:00 Uhr
Tonelli’s

Richard Ebert Quartett

Modern Jazz mit Groove und harten Rockriffs aus Dresden • Richard Ebert (sax), Antje Rößeler (p), Christoph Hutter (kb) und Patrick Neumann (dr) • danach Session

Dienstag
09.02.2016
19:30 Uhr
Steintor-Varieté (Halle/S.)

Bigband-Gala 2016

mit dem Jugendjazzorchester Sachen-Anhalt (Leitung: Ansgar Striepens)

20:00 Uhr
Horns Erben

Swing Delikatessen

HMT-Abschlusskonzert des Bassisten Daniel Vargas mit Laura Hempel (voc), Ludwig Kociok (trb), Florian Kästner (p) und Sebastian Stahl (dr)

20:30 Uhr
Liveclub Telegraph
Jazzclub Leipzig e.V.

Jazzclub Live: Olga Reznichenko Trio (HMT Stage Night)

Konzert und Session mit Olga Reznichenko (p), Daniel Werbach (b) und Philipp Theurer (dr) • Eintritt frei

20:30 Uhr
Werk 2, Halle D

Altzeit NEU (9.-11.2.)

Festival zum 25. Geburtstag des Forum Zeitgenössische Musik Leipzig • Jan Gerdes (p), Fabrizio Nocci (dj) u.a.

Mittwoch
10.02.2016
20:00 Uhr
Horns Erben

Grandbrothers

Klassische Komposition trifft elektronische Musik • beim XJazz in Berlin letztes Jahr restlos ausverkauft

20:00 Uhr
SPIZZ

Piano Boogie Special

mit dem Duo 2HOT aus Dresden

20:30 Uhr
Werk 2, Halle D

Altzeit NEU (9.-11.2.)

Festival zum 25. Geburtstag des Forum Zeitgenössische Musik Leipzig • Wild-Open-Space-Performance

21:21 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

STAMM-H Ö R N-SESSION

jeden Mittwoch • Eintritt frei

Donnerstag
11.02.2016
19:00 Uhr
Werk 2, Halle D

Altzeit NEU (9.-11.2.)

Festival zum 25. Geburtstag des Forum Zeitgenössische Musik Leipzig • Poetry Slam und Lesung

Freitag
12.02.2016
20:00 Uhr
Schille-Theater

Tribute to Gerry Mulligan

Das LeipJAZZig-Quartett um Frank Nowicky widmet sich der Baritonsaxophon-Legende aus den USA • Frank Nowicky (bs), Jörg Leistner (p), Thomas Moritz (kb) und Peter Jakubik (dr)

20:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal

Tango Stravaganza

Getanzte Leidenschaft

20:00 Uhr
Martinskirche (Fuchshain)

The Glory Gospel Singers

aus New York

20:30 Uhr
die naTo
Jazzclub Leipzig e.V.

MusikZeit: Greg Cohen & Zola Mennenöh, Hütte und Chor

Jazzkalender-Tipp

 

Ein halbes Jahr vorm 40. des großen Bruders wird die kleine Schwester 25 Jahre alt. Die MusikZeit feiert an zwei Tagen und rückt dabei das Musikinstrument schlechthin in den Fokus. Von der stufenlosen Skala der Geige und der Klangfülle des Saxophons über die Perkussivität des Schlagzeugs zum unendlichen Reich der Imitation – all das kann nur: die menschliche Stimme.

 

Zwischen avantgardistischem Swing und groovigem Noise trifft am ersten MusikZeit-Tag eine vorschussbelorbeerte junge deutsche Jazzband auf vier gefeierte junge Sängerinnen. Konzerte von Max Andrzejewskis Hütte und Chor erinnern zu Beginn leicht an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams scheint zunächst gar nicht vorgesehen. Doch wenn das Spiel seinen Lauf nimmt, entsteht aus der anfänglich initiierten Separierung eine Einheit sondergleichen. Es wird munter durch die Gegend zitiert, vieles durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik wieder zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz.

 

Eröffnet wird der Abend von der Sängerin mit dem schönsten Namen der Welt: Zola Mennenöh präsentiert ihre ungewöhnlichen Versionen amerikanischer Jazz- und Folkperlen. Dabei an ihrer Seite: Kontrabassist Greg Cohen, der gerade mit Hütte-Chef Max Andrzejewski und Kalle Kalima das hervorragende Country-Album »High Noon« (ACT) aufgenommen hat.

 

Greg Cohen (kb) und Zola Mennenöh (voc) • Max Andrzejewski (dr, comp), Johannes Schleiermacher (sax), Tobias Hoffmann (g) und Andreas Lang (b) plus Tobi Christl, Friederike Merz, Sarah Whitteron, Zola Mennenöh und Laura Winkler (alle voc)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Ikarus

Instrumental-Gläsernes zwischen Stille und Sturm

Samstag
13.02.2016
20:15 Uhr
neues theater (Halle/S.)

100 Jahre Billie Holiday

mit dem Martin Reik Quartett und Mezzosopranistin Elizabeth King • auch am 14.2.

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

White Shore

Shoegaze aus Dresden (Gitarrenwände!)

21:00 Uhr
die naTo

The Good Life und Big Harp

Charmanter, ungeschliffener Indie-Rock im Doppelkonzert

Sonntag
14.02.2016
20:00 Uhr
Schauspiel Leipzig, Baustelle

Maurice Louca & Dwarves of East Agouza

Entwurf zeitgenössischer arabischer Untergrundmusik aus Soundcollagen, die den hyperaktiven Chaabi-Sound mit Elektronik und Psychedelik verbinden • Maurice Louca (keys, elec), Sam Shalabi (g, synth) und Alan Bishop (g, sax, voc)

20:15 Uhr
neues theater (Halle/S.)

100 Jahre Billie Holiday

mit dem Martin Reik Quartett und Mezzosopranistin Elizabeth King • auch am 13.2.

Montag
15.02.2016
20:00 Uhr
Festspielhaus Hellerau (Dresden)

FEATURE RING Lüül

Agitation Free, Nico, 17 Hippies – guter Gast für Simon Slowik (p), Felix-Otto Jacobi (b) und Demian Kappenstein (dr)

21:00 Uhr
Tonelli’s

Bianca Böhme Duo

Gesang, Piano und Perkussion zur Eröffnung der Session

Dienstag
16.02.2016
19:30 Uhr
Steintor-Varieté (Halle/S.)

Happy Birthday, Frank Sinatra

Tribute-Show aus Las Vegas

20:30 Uhr
Liveclub Telegraph
Jazzclub Leipzig e.V.

Jazzclub Live: Philip Frischkorn »Recomposed – The Charlie Parker Kaleidoscope« (HMT Stage Night)

Konzert und Session mit dem Leipziger Jazznachwuchspreisträger (Trio.Diktion) und Echo-Jazz-Gewinner (Eva Klesse Quartett), der hier mit seinem großen Vorbild Charlie Parker den Echos der Vergangenheit lauscht • Philip Frischkorn (p, comp), Paul Lapp (kb) und Philipp Scholz (dr) • Eintritt frei

Mittwoch
17.02.2016
20:00 Uhr
SPIZZ

Piano Boogie Night

jeden Mittwoch • Eintritt frei

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Portier Dean

Schwermütiger Folk aus Frankreich – sehr schön!

21:21 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

STAMM-H Ö R N-SESSION

jeden Mittwoch • Eintritt frei

Donnerstag
18.02.2016
19:00 Uhr
die naTo

»Solo Sunny« (DDR 1980)

Konrad Wolfs legendärer letzter Spielfilm (Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase) über eine Berliner Sängerin und ihre Kämpfe gegen gesellschaftliche Bevormundung

Freitag
19.02.2016
19:00 Uhr
Orchestersaal des MDR

7. Kids Jazz L.E. (19.-21.2.)

Internationales Jazzfestival für Kinder und Jugendliche • Workshops, Konzerte und Session

20:30 Uhr
UT Connewitz
Jazzclub Leipzig e.V.

MusikZeit: Erika Stucky »Call Me Helium: The Music of Jimi Hendrix«

Jazzkalender-Tipp

 

Ein halbes Jahr vorm 40. des großen Bruders wird die kleine Schwester 25 Jahre alt. Die MusikZeit feiert an zwei Tagen und rückt dabei das Musikinstrument schlechthin in den Fokus. Von der stufenlosen Skala der Geige und der Klangfülle des Saxophons über die Perkussivität des Schlagzeugs zum unendlichen Reich der Imitation – all das kann nur: die menschliche Stimme. Und da es also »UmStimmen« geht, darf Erika Stucky mit all ihrer Präsenz, Energie und ungebremsten Spontaneität natürlich nicht fehlen. Die Schweizerin kommt mit Band und dem nagelneuen und doch schon hochgelobten Jimi-Hendrix-Projekt »Call me Helium« ins UT. Stucky wuchs im Hippie-Biotop San Francisco auf und liebte den E-Gitarren-(Halb)-Gott schon als Kind – vor allem aber, weil er Zeilen wie „Excuse me while I kiss the sky“ sang.

 

Erika Stucky (voc), Christy Doran (g), Jamaaladeen Tacuma (b) und Fredy Studer (dr)

 

Zwischen avantgardistischem Swing und groovigem Noise trifft am 12.2., dem ersten MusikZeit-Tag 2016, eine vorschussbelorbeerte junge deutsche Jazzband auf vier gefeierte junge Sängerinnen. Konzerte von Max Andrzejewskis Hütte und Chor erinnern zu Beginn leicht an ein Völkerballspiel. Hier die einen, da die anderen, eine Durchmischung der beiden Teams scheint zunächst gar nicht vorgesehen. Doch wenn das Spiel seinen Lauf nimmt, entsteht aus der anfänglich initiierten Separierung eine Einheit sondergleichen. Es wird munter durch die Gegend zitiert, vieles durcheinander gewürfelt und nach einer verblüffend neuen Logik wieder zusammengesetzt. Und für leidenschaftlichen Unsinn bleibt auch jede Menge Platz. Eröffnet wird der Abend von der Sängerin mit dem schönsten Namen der Welt: Zola Mennenöh präsentiert ihre ungewöhnlichen Versionen amerikanischer Jazz- und Folkperlen. Dabei an ihrer Seite: Kontrabassist Greg Cohen, der gerade mit Hütte-Chef Max Andrzejewski und Kalle Kalima das hervorragende Country-Album »High Noon« (ACT) aufgenommen hat.

21:00 Uhr
Ratskeller (Chemnitz)

Spanish Mode

chemnitzer jazzclub präsentiert: Claudia Wandt (voc), Michael Breitenbach (sax, ewi, oerc), Frank Kaiser (g) und Christian Sievert (b)

22:00 Uhr
Peterskirche

Nachtgesang: »Melodie der Sprache«

Slawische Kirchentexte im zuversichtlichen Vokalwerk »Kanon Pokajanen« von Arvo Pärt • MDR Rundfunkchor (Leitung: Risto Joost) • Eintritt frei

Samstag
20.02.2016
17:00 Uhr
Orchestersaal des MDR

7. Kids Jazz L.E. (19.-21.2.)

Internationales Jazzfestival für Kinder und Jugendliche • Workshops, Konzerte und Session

20:00 Uhr
Horns Erben

Coucou »Paperskin«-Record-Release

Jazzkalender-Tipp

 

„Ist jetzt nicht unbedingt Jazz-Jazz.“, schreibt uns Gitarristin Steffi Narr. Das stimmt, Coucou spielt Folk-Jazz-Pop, manch eine/r sagt vielleicht ‚Kammerpop‘ dazu. Mit feinsinnigen Arrangements, zwei Stimmen und einer E-Gitarre erzeugt das Trio intime, eigenwillige Songs, denen man durchaus verfallen kann und die man sich kaum an einem besseren Ort als dem Horns vorstellen kann. Kraftvolle Riffs, Loops und dichte Soundwolken sind da auf der einen Seite, akustische Elemente und melancholische Melodien auf der anderen.

20:00 Uhr
Jazzflag (Halle/S.)

Luis Felipe Leon Quintett

Modern Jazz aus Dresden um den peruanischen Gitarristen • Luis Felipe Leon (g), Gabriel Rosenbach (tp), Gustav Anders (p, keys), Tom Richter (b) und Joao Raineri (dr)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Coffee Or Not

Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und vor allem: grummelnder Bass und Gesang irgendwo da ganz hinten, aus Brüssel

21:00 Uhr
die naTo

A Tale of Golden Keys

Indie-Pop aus Würzburg und Nürnberg

Sonntag
21.02.2016
14:00 Uhr
Orchestersaal des MDR

7. Kids Jazz L.E. (19.-21.2.)

Internationales Jazzfestival für Kinder und Jugendliche • Workshops, Konzerte und Session

17:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal

Jourist Quartett meets Percussion »Bilder einer Ausstellung«

Mussorgski trifft Schostakowitsch • auch 20 Uhr

18:00 Uhr
Schaubühne Lindenfels

Kammermusik und Film: »Goldberg«

Bachs »Aria mit 30 Veränderungen« in der Streichtrio-Fassung von Dmitri Sitkowetski, im Anschluss: »Glenn Gould – Genie und Leidenschaft« (CAN, 2009)

20:00 Uhr
Gewandhaus, Mendelssohn-Saal

Jourist Quartett meets Percussion »Bilder einer Ausstellung«

Mussorgski trifft Schostakowitsch • auch 17 Uhr

Montag
22.02.2016
20:00 Uhr
die naTo

Philipp Scholz sein Diplomkonzert

Der Schlagzeug-Zauberer inmitten von Julian Hesse (tp), Sebastian Wehle (ts), Florian Kästner (rhodes), Moritz Sembritzki (g), Robert Lucaciu (b) und Nora Gomringer (voc)

21:00 Uhr
Tonelli’s

Eddie & the Freeloaders

Jazz, Pop und Rock • Eddie Neufeld (sax), Malte (p), Matthäus Krzywdzinski (g), Matthias Nitz (b) und Stan Neufeld (dr) • danach Session

Dienstag
23.02.2016
20:30 Uhr
Liveclub Telegraph
Jazzclub Leipzig e.V.

Jazzclub Live: Reznichenko-Punkt-Roth (HMT Stage Night)

Konzert und Session mit Olga Reznichenko (p), Noah Punkt (b) und Jan Roth (dr) • Eintritt frei

Mittwoch
24.02.2016
20:00 Uhr
Horns Erben

Lauter schöne Tiere

Von Swing zu Modern Jazz und Gedichtvertonungen mit dem Large-Ensemble • Lisa Zwinzscher (voc), Lukas Diller (as, ss), Jonas Brinckmann (as. bs, bcl), Christoph Schultze (ts), Wencke Wollny (ts, cl), Fritz Moshammer, Jakob Helling (tp, flh), Maria Trautmann, Moritz Anthes (tb), Marius Moritz (p), Sebastian Braun (b) und Ludwig Buschendorf (dr)

20:00 Uhr
SPIZZ

Piano Boogie Night

jeden Mittwoch • Eintritt frei

21:21 Uhr
Neues Schauspiel Leipzig

STAMM-H Ö R N-SESSION

jeden Mittwoch • Eintritt frei

Donnerstag
25.02.2016
20:30 Uhr
Liveclub Telegraph
Jazzclub Leipzig e.V.

Jazzclub Live: Johannes Bigge Trio »Pegasus«

Jazzkalender-Tipp

 

Der Leipzig-Berliner Pianist eröffnet seine Deutschlandtournee im Telegraph. Vorgestellt wird das Trio-Debütalbum »Pegasus«, das einen Tag nach dem Konzert bei Nils Wograms Label nWog Records erscheint. Geerdet von Athina Kontou am Kontrabass, angetrieben von Moritz Baumgärtner am Schlagzeug und gesteuert von Johannes Bigge am Klavier erforscht das Trio die Wege, die die Kompositionen des Pianisten eröffnen. Dabei bewegen sich die drei Bandmitglieder zwischen kraftvoll-repetitiven und lyrisch-athmosphärischen Kompositionen und einem weiten Raum für Improvisation.

 

„Gleichzeitig komplex und schlicht, irritierend und hypnotisierend, eigenständig und noch lange nicht auserzählt. Wessen Kompositionen mit Mitte Zwanzig schon so sehr vor allem nach sich selbst klingen, dem sollte man Gehör schenken.” (Michael Wollny)

 

Johannes Bigge (p, comp), Athina Kontou (kb) und Moritz Baumgärtner (dr)

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Nachtfarben

Groovig-skandinavischer Jazz aus Weimar und Leipzig • Nastja (voc, fx), Malte Sieberns (p), Markus Rom (g), Martin Bosch (b, comp) und Clemens Litschko (dr)

22:30 Uhr
Moritzbastei

Klassik underground

Neue Gewandhaus-Reihe nach dem Grossen Concert in Clubatmosphäre • Brahms Klavierquartett in g-moll u.a. • Leif Ove Andsnes (p) und Gewandhausmusiker Yun-Jin Cho (v), Tahlia Petrosian (va) und Axel von Huene (vc)

Freitag
26.02.2016
19:30 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Eröffnungskonzert des Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

Jazzkalender-Tipp

 

Strawinskys »Pulcinella Suite«, Weills »Berliner Sinfonie«, Kreneks »Konzert für Violine und Orchester«, Mussorgsky/ Ravels »Bilder einer Ausstellung« • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ernst Kovacic (v), Ariane Matiakh (Dirigentin)

 

Zwei Protagonisten der Klassischen Moderne und musikalische Weltbürger der Zwanziger Jahre, die in ihre Werke gleichermaßen aktuelle Zeitströme und neue Töne aus Jazz, Swing, Schlager und Avantgarde einfließen ließen, stehen im Blickpunkt der Festtage in der Bauhausstadt. Neben Kurt Weill ist das der vor 25 Jahren verstorbene Ernst Krenek, dessen Violinkonzert nun an den Ort zurückkehrt, wo es 1925 uraufgeführt wurde – kurz bevor dort Weills Violinkonzert erstmals erklang.

 

Auf der Festivalreise durch eine der nicht nur musikalisch kreativsten Kunstepochen des letzten Jahrhunderts sind Zeitgenossen wie Erik Satie, Erich Wolfgang Korngold, Alban Berg, Modest Mussorgsky und Igor Strawinski mit an Bord. Zum attraktiven Rahmenprogramm gehört die Ausstellung von Wassily Kandinskys Bühnengestaltung zur szenischen Aufführung von Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung«.

 

Und es bleibt nicht „nur“ klassisch modern: Nils Landgren, Julia Hülsmann, Uli Kempendorff, Ernst Kovacic, Ensemble Modern, HK Gruber, Cornelia Froboess, Niels Klein mit dem BuJazzO, das klangrauschende sonic.art Saxophonquartett u.v.m. experimentieren, impressionieren, jazzen – die einzigartige Nina Hagen verspricht zudem engagiert Emotionales sowie provokativ Schrilles.

19:30 Uhr
Peterskirche

Orient & Okzident

Werke von Arvo Pärt • MDR Sinfonieorchester, MDR Rundfunkchor, Leitung: Risto Joost

20:00 Uhr
Horns Erben

moment’s concept

Jazzkalender-Tipp

 

Das junge Leipziger Pianotrio mit den Zwickauer Wurzeln präsentiert sein souverän »moment’s concept« betiteltes Album, das dieser Tage beim Schweizer Label UNIT Records erscheint. Folgerichtig bildet darin (noch mehr aber live) der einzelne Moment als Ideal maximaler musikalischer Freiheit den konzeptuellen Rahmen.

 

Philipp Rumsch (p), Carl Wittig (kb) und Tom Friedrich (dr) gewannen 2013 bei »Jugend jazzt« den Studiopreis des Deutschlandfunks, nahmen in dessen Kammermusiksaal in Köln ihr Debüt auf. Anschließend tourte das Trio durch Deutschland, spielte u.a. auf der jazzahead in Bremen und als Vorband von The Bad Plus zu den Görlitzer Jazztagen. Wie das US-Trio versteht sich auch moment’s concept als feste Band und Hauptprojekt der drei Musiker.

20:00 Uhr
Schille-Theater

Michael Arnold & Friends

Kompositionen von Bach, Earth, Wind & Fire,

The Rolling Stones u.a. in groovigen Bearbeitungen • Michael Arnold (sax), Volker Braun (p), Andreas Buchmann (b) und Wieland Götze (dr) • LeipJAZZig-Konzert

20:00 Uhr
Paul-Gerhardt-Kirche

Livevertonung: »Menschen untereinander« (D 1926)

Maria Wolfsberger (org) improvisiert zu Gerhard Lamprechts Stummfilm

21:00 Uhr
Werk 2, Halle D

June Cocó & Band »The Road«

Tourabschluss zum Pop-Country-Soul-Ambient-Debütalbum der Leipzigerin • June Cocó (voc, p), Ali Krause (keys), Jonas Dorn (g), Jacob Müller (b, vc, voc) und Johannes Ziemann (dr, voc) • Support: Arpen

21:00 Uhr
Café NUR

Dübel

Zeitgenössische Improvisation des Trios, das man keinesfalls mit dem Trio Hobel verwechseln darf • Gustav Geißler (sax), Noah Punkt (b) und Jan Roth (dr)

22:00 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Jazz im Foyer: »Durch die Nacht mit Jonny & Mackie«

Lea Aimée Sophie Tullenaar (sax) und Nicolas Bajorat (p) • • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

22:30 Uhr
Beatclub (Dessau)

Eröffnungsparty des Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

mit der Swingband Triple Espresso und DJ Shakin' Casi

Samstag
27.02.2016
19:00 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Von Babelsberg nach Hollywood

Filmmusik von Werner Richard Heymann, Erich Wolfgang Korngold, Franz Waxman, Giuseppe Becce, Friedrich Hollaende, Gottfried Huppertz und Max Steiner • Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Frank Strobel (Dirigent) • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

19:30 Uhr
Exerzierhalle (Wittenberg)

Künstler im Exil – Was Du mir bist

Liederabend mit Werken von Alexander von Zemlinsky, Ernst Krenek, Erich Wolfgang Korngold, Alban Berg und Modest Mussorgsky • Katharina Ruckgaber (voc) und So-Jin Kim (p) • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

20:00 Uhr
UT Connewitz

Unibigband Leipzig »20 Semester – 10 Jahre«

Von David Timms »d-Moll Samba« über den Ohrwurm »Curumbande« aus Costa Rico bis zu Reiko Brockelts Jazzsuite »Supernova (I-III)« • Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen unter der Leitung von Saxophonist Reiko Brockelt

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

The Clouds Will Clear

Instrumentaler Postrock aus Frankreich

21:30 Uhr
Marienkirche (Dessau)

Besser als Mackebens Tanzorchester!

Klassiker aus »Die Dreigroschenoper« und »Jonny spielt auf«, von Franz Schubert, Fritz Kreisler und HK Gruber • LUMAKA Salonorchester, Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Geiger Ernst Kovacic als Jazzbandleader Jonny • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

Sonntag
28.02.2016
11:00 Uhr
Hopfenspeicher

Swing House

Jazzfrühschoppen • Uda Bayer (bj), Hubertus Böhm (tp), Frank Nowicky (sax), Thomas Moritz (kb) und Gert Kolacny (dr)

17:00 Uhr
Anhaltisches Theater (Dessau)

Zar und Diktator

Opernabend mit den Einaktern »Der Diktator« (Ernst Krenek) und »Der Zar lässt sich photographieren« (Kurt Weill) • Solisten, Anhaltische Philharmonie Dessau (musikalische Leitung: Daniel Carlberg) • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

20:00 Uhr
Marienkirche (Dessau)

Stars on Broadway

Musik von Leonard Bernstein, Kurt Weill und Marc Blitzstein • Rebecca Jo Loeb, Alen Hodzovic (voc) und James Holmes (p) • Kurt Weill Fest (26.2.-13.3.)

Montag
29.02.2016
21:00 Uhr
Tonelli’s

Kaiser Breitenbach & Friends

Funkybluessoulpowerjazz zum Sessionauftakt

21:00 Uhr
Noch Besser Leben

Veeblefetzer

Gypsy-Balkan-Funk-Rock’n’Roll-Surf-Beat, Sie wissen schon!

Donnerstag
17.03.2016
22:30 Uhr
die naTo
Jazzclub Leipzig e.V.

Jazzclub Live: The Jorge Rossy All Stars Quintet

Jazzkalender-Tipp

 

Mark Turner, Peter Bernstein, Doug Weiss und Al Foster – Jorge Rossy hat nicht übertrieben mit dem Bandnamen seines neuen Quintetts. Der in Barcelona geborene Musiker versammelte die absolute Speerspitze der New Yorker Jazzszene für Albumaufnahmen in Basel und eine Tour, die das Quintett nun nach Leipzig führt.

 

Jorge Rossy war 10 Jahre Schlagzeuger in Brad Mehldaus Trio, studierte allerdings Trompete in Boston, wo er Leute wie Joshua Redman, Mark Turner und Chris Cheek kennenlernte, mit denen er seit Anfang der 90er Jahre immer wieder spielt (auch hier: mehr Schlagzeug als Trompete). Seit seiner Rückkehr nach Europa vor 15 Jahren widmet er sich vor allem dem Piano – in dieser neuen Band jedoch dem Vibraphon. Ein Tausendsassa und Meister aller Klassen! Und solche sind auch seine vier Mit-Allstars: Saxophonist Mark Turner, Gitarrist Peter Bernstein und Bassist Doug Weiss spielen wie Rossy auch immer wieder mit Brad Mehldau, Joshua Redman und Kurt Rosenwinkel. Und Drummer Al Foster ist allein schon das Eintrittsgeld wert: Er spielte nicht „nur“ 13 Jahre in Miles Davis’ Band, sondern auch mit solchen Legenden wie Herbie Hancock, Thelonious Monk, Stan Getz, Wayne Shorter…

 

Karten gibt es für 22/16 Euro zzgl. Gebühr ab sofort bei Culton in der Petersstraße 9 sowie unter 0341 14 16 18 und culton.de

Newsletter abonnieren